Road in the southern city. 1908 Konstantin Alekseevich Korovin (1861-1939)
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Konstantin Alekseevich Korovin – Road in the southern city. 1908
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Die Lichtverhältnisse sind ungewöhnlich und tragen maßgeblich zur Stimmung des Bildes bei. Ein kühles, graubluesliches Licht scheint von oben zu fallen und erzeugt eine diffuse Helligkeit, die die Konturen der Gebäude verschwimmen lässt. Sonneneinstrahlung wird nur spärlich und fragmentarisch eingefangen, beispielsweise durch den gelblichen Schimmer, der sich auf dem Pflaster und an einigen Fensterstellen zeigt. Die Schatten sind tief und wirken fast greifbar.
Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und wirken locker und expressiv. Sie folgen nicht einer genauen Wiedergabe der Formen, sondern betonen vielmehr die Atmosphäre und die Beschaffenheit der Oberfläche. Die Farbpalette ist gedämpft und beschränkt sich hauptsächlich auf Grautöne, Weiß, Blautöne und vereinzelte gelbliche Akzente.
Der Eindruck, der sich beim Betrachter einstellt, ist der einer melancholischen Stille. Die Enge der Gasse, das diffuse Licht und die gedämpfte Farbgebung erzeugen eine Atmosphäre der Isolation und des Verfalls. Die fehlende menschliche Präsenz verstärkt diesen Eindruck noch. Es entsteht der Eindruck einer stillgelegten, verlassenen Stadt, die in der Schwebe zwischen Vergessenheit und Wiederentdeckung zu schweben scheint. Die Abwesenheit von Menschen lässt den Raum selbst zum Protagonisten werden, dessen Charakteristika und Stimmungen im Vordergrund stehen. Es scheint, als würde die Stadt selbst atmen, eine stille und bedächtige Existenz.