Roses, fruit, wine. 1912 Konstantin Alekseevich Korovin (1861-1939)
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Konstantin Alekseevich Korovin – Roses, fruit, wine. 1912
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Im Vordergrund liegt eine Tischdecke, die in ihrer Darstellung eine gewisse Unvollständigkeit aufweist – sie wirkt fragmentiert und eher als Farbfeld wahrgenommen als als detailliert abgebildetes Gewebe. Darauf verteilt finden sich eine Vielzahl von Früchten: Orangen, Zitronen, Limetten und Trauben. Auch hier wird die Darstellung durch kräftige, expressive Pinselstriche charakterisiert, wodurch die Formen vereinfacht und die Textur betont wird. Ein Weinglas und eine Flasche Wein vervollständigen die Komposition. Die Flasche, in einem hellen Grünton gehalten, reflektiert das Licht und zieht so den Blick des Betrachters an.
Die Farbwahl ist von einer gedämpften, erdigen Palette geprägt, die durch die leuchtenden Farben der Früchte und Rosen akzentuiert wird. Es entsteht ein Spiel von Licht und Schatten, das die Objekte plastisch hervorhebt und dem Bild eine gewisse Tiefe verleiht.
Die Komposition wirkt trotz der Fülle an Elementen harmonisch und ausgewogen. Der Anschein erweckt der Eindruck einer festlich gedeckten Tafel, die jedoch gleichzeitig eine gewisse Melancholie ausstrahlt. Die Vergänglichkeit der Schönheit, die durch die welkende Natur dargestellt wird, könnte ein subtiler Unterton sein. Die üppige Fülle der Objekte steht in Kontrast zu dem dunklen Hintergrund, was einen Fokus auf die vergängliche Natur der Freude und des Genusses lenkt. Die Darstellung der Früchte und Blumen suggeriert eine Zelebrierung des sinnlichen Lebens, gleichzeitig erinnert die bewusst reduzierte Formensprache an die Unvollkommenheit und das Vergehen.