In the boat Konstantin Alekseevich Korovin (1861-1939)
Konstantin Alekseevich Korovin – In the boat
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Maler: Konstantin Alekseevich Korovin
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Die Flussschifffahrt hat schon mehr als einmal Künstler zu Meisterwerken inspiriert. So auch Konstantin Korovin, der sich selbst auf einem Boot in Begleitung einer schönen Dame, der Schwägerin seines Freundes, des Malers Polenov, porträtiert. Wer schon einmal am Klyazma-Fluss war und die Handlung in Zhukovka spielt, ist wahrscheinlich oft von der dortigen Landschaft bezaubert worden. Das ist in der Nähe von Moskau, in der modernen Stadt Korolev, wo diese geschützten Orte bisher fast unberührt geblieben sind.
Beschreibung des Gemäldes "In einem Boot" von Konstantin Korovin
Die Flussschifffahrt hat schon mehr als einmal Künstler zu Meisterwerken inspiriert. So auch Konstantin Korovin, der sich selbst auf einem Boot in Begleitung einer schönen Dame, der Schwägerin seines Freundes, des Malers Polenov, porträtiert.
Wer schon einmal am Klyazma-Fluss war und die Handlung in Zhukovka spielt, ist wahrscheinlich oft von der dortigen Landschaft bezaubert worden. Das ist in der Nähe von Moskau, in der modernen Stadt Korolev, wo diese geschützten Orte bisher fast unberührt geblieben sind. Hier kann man auch heute noch, wenn auch selten, Menschen beim Segeln auf dem Wasser antreffen. Andererseits treten an diesen Stränden auch häufig Künstler auf.
Genau wie auf dem Gemälde überragt das Grün das Wasser und man kann sich in seinem Schatten verstecken. Das ist genau das, was die Figuren auf dem Bild getan haben. Der junge Mann liest ein Buch vor und das Mädchen hört ihm aufmerksam zu und reagiert sehr emotional auf das, was sie aus dem Buch erfährt. Sie reibt sogar das Seil mit ihren Fingern und benutzt es wahrscheinlich, um das schwache Schiff zu vertäuen.
Sie trägt eine helle Bluse und ein weißes Halstuch und ist damit der Hauptakzent des Gemäldes, das im Allgemeinen in dunklen Tönen gehalten ist. Das Flusswasser, das dem Sonnenlicht nicht ausgesetzt ist, erscheint fast schwarz, wenn sich nicht das Grün darin spiegelt.
Der junge Mann ist mit einer schwarzen Hose und einer braunen Jacke bekleidet, neben ihm steht ein ebenfalls dunkler Hut, und das Buch in seinen Händen ist ein weiterer heller Akzent des Bildes. Der Konflikt ist genau darin enthalten, in seiner Erzählung, aber das Paar, das das Buch liest, sieht so aus. Beide Menschen sind von den gleichen Erfahrungen gezeichnet. Der schöne Sommertag scheint im Kontrast zu ihnen zu stehen, als ob ein Boot die Liebenden von allem anderen trennt.
Ob es Absicht war oder ob der Künstler diesen komplexen Konflikt intuitiv wahrgenommen hat, können wir heute kaum noch wissen. Aber ohne sie gäbe es nicht so viel Emotion und Bewegung in dem Bild.
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Neben ihm sitzt eine junge Frau. Ihre Haltung ist etwas angespannt, ihr Blick ist nach unten gerichtet, fast schüchtern. Sie scheint in eine Reflexion versunken zu sein, hält aber dennoch eine gewisse Distanz zur Buchlesung des Mannes. Ihr helles Kleid und die offenen Arme lassen sie etwas zerbrechlicher wirken als der Mann.
Das Boot selbst ist grob und schlicht gehalten, die Holzstruktur ist deutlich erkennbar. Es wirkt nicht neu oder luxuriös, sondern eher funktional und robust. Ein Hut, der in der Nähe der Füße der Frau liegt, deutet auf eine kürzere Reise oder eine spontane Unterbrechung hin.
Der Hintergrund ist dicht und grün, eine verschlungene Fülle von Blättern und Ästen, die das Gefühl einer abgeschiedenen, fast verwunschenen Umgebung vermitteln. Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft, mit Grüntönen und Brauntönen, die eine ruhige und melancholische Atmosphäre erzeugen.
Die Szene scheint einen Moment der Stille und des Nachdenkens einzufangen. Es ist schwer zu bestimmen, welche Beziehung die beiden Personen zueinander haben – sind sie ein Paar, Geschwister, Freunde? Die Distanz in ihren Körperhaltungen und die unterschiedlichen Ausdrucksweisen lassen eine gewisse Ambivalenz erkennen. Das Buch könnte ein Gegenstand der gemeinsamen Aufmerksamkeit sein, aber es könnte auch als Barriere zwischen den beiden dienen.
Es liegt eine gewisse Spannung in der Luft, eine unausgesprochene Geschichte, die sich hinter der scheinbaren Ruhe verbirgt. Der Künstler hat hier eine Szene geschaffen, die zum Innehalten und Interpretieren einlädt, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Die Einfachheit der Komposition und die gedämpfte Farbgebung verstärken das Gefühl der Intimität und des Nachdenkens.