David and Goliath Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610)
Michelangelo Merisi da Caravaggio – David and Goliath
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Maler: Michelangelo Merisi da Caravaggio
Dieses Gemälde wurde vom Kardinal Scipione Borghese beim Künstler in Auftrag gegeben. David und Goliath waren nach biblischen Angaben Helden des Altertums. David sollte König der Juden werden, und Goliath war ein philippinischer Riese. Eine biblische Legende erzählt von einer Konfrontation zwischen diesen beiden Personen. Goliaths Heimatstadt war Geth, und er selbst stammte vom Stamm der Rephaim aus dem Stamm der Gerasener ab.
Beschreibung von Caravaggios David und Goliath (1601)
Dieses Gemälde wurde vom Kardinal Scipione Borghese beim Künstler in Auftrag gegeben. David und Goliath waren nach biblischen Angaben Helden des Altertums. David sollte König der Juden werden, und Goliath war ein philippinischer Riese. Eine biblische Legende erzählt von einer Konfrontation zwischen diesen beiden Personen. Goliaths Heimatstadt war Geth, und er selbst stammte vom Stamm der Rephaim aus dem Stamm der Gerasener ab. Während der Herrschaft Sauls versetzte dieser Riese die Heere der Israeliten in Angst und Schrecken, denn er kämpfte auf der Seite der Philister und war unglaublich stark und grausam.
David war ein junger Hirtenjunge, der einer der Soldaten des israelitischen Königs wurde. Er hatte von Goliath gehört, den selbst die tapfersten Soldaten fürchteten. Doch der künftige König bewies enormen Mut und Tapferkeit und forderte den Riesen zu einem Duell heraus, das er für sich entschied. Er schlug ihn mit einem Stein in seiner Schleuder. Nach antiken Überlieferungen war Goliath über drei Meter groß. Viele Schriftsteller haben Riesen erwähnt, die genau so groß waren. Die Bewaffnung des Philisters, der in einen schuppigen Metallpanzer gekleidet war und einen schweren Kupferhelm trug, wird detailliert beschrieben. Sein Schwert wog etwa zehn Kilogramm.
Diese Art von Gemälde ist religiös und wiederholt genau eine der biblischen Legenden. Caravaggios Malerei zeichnet sich durch einen starken Kontrast zwischen Schatten und Licht aus, den er sorgfältig in die Leinwand einarbeitete. Die Bilder seiner Figuren sind idealisiert und die Thematik ist von Allegorien durchdrungen. Er vermittelt ein dreidimensionales Gefühl für das Thema und erzeugt eine emotionale Spannung, die die Einfachheit der Figuren unterstreicht. Das Gemälde scheint unglaublich weich und beweglich zu sein und zeigt die Dramatik des Lebens des Künstlers. Seine Leinwände sind plastisch und kontrastreich und rufen eine starke Affektiertheit der Sinne hervor.
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Der abgetrennte Kopf des Gegners, Goliath, liegt im Vordergrund. Sein Gesicht ist von einem Ausdruck extremer Qual und Überraschung geprägt. Die Wunde, die den Kopf beendet, ist deutlich zu sehen und verstärkt die Gewalt der Tat. Das Haar des Gegners ist lang und ungepflegt, was seinen Zustand der Niederlage unterstreicht.
Die Komposition ist durch einen starken Hell-Dunkel-Kontrast gekennzeichnet. Der junge Mann und der Kopf werden von einem hellen Licht getroffen, während der Hintergrund in tiefes Dunkel getaucht ist. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentrale Handlung und verstärkt die Dramatik der Szene. Die dunklen Bereiche umschließen die Figuren und erzeugen eine beklemmende Atmosphäre.
Die Darstellung ist nicht heroisch im traditionellen Sinne. Es fehlt die Feierlichkeit und die Triumpfgeste, die man von ähnlichen Darstellungen erwarten würde. Stattdessen entsteht ein Eindruck von roher Gewalt und einer fast klinischen Beobachtung der Tat. Der junge Mann wirkt weder als strahlender Held noch als Rächer, sondern als jemand, der eine Aufgabe erfüllt, ohne dabei große Emotionen zu zeigen.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Fragilität der Macht und die Möglichkeit des Überwindens von scheinbar unüberwindlichen Hindernissen sein. Die Größe und Stärke des Gegners sind irrelevant gegenüber dem Geschick und der Entschlossenheit des jungen Mannes. Auch die Auseinandersetzung mit der Gewalt und den Konsequenzen von Krieg könnte hier eine Rolle spielen. Die Darstellung vermeidet eine Glorifizierung der Gewalt und konzentriert sich stattdessen auf die unmittelbaren Folgen der Tat. Die Abwesenheit von Zuschauern oder anderen Figuren verstärkt den Fokus auf die persönliche, fast intime Natur der Konfrontation.