Scenery sketch for G. Ibsen’s drama Little Eyolf Alexander Golovin (1863-1930)
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Alexander Golovin – Scenery sketch for G. Ibsen’s drama Little Eyolf
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Die Möblierung ist ebenso charakteristisch. Hier sehen wir eine Vielzahl von Sitzgelegenheiten – Stühle, Sessel und eine Art Liege – in Pastelltönen wie Blau, Lila und Weiß. Diese Möbel wirken fast spielerisch, fast wie aus einer Puppenstube entnommen. Ein kleiner Tisch mit einer blumengemusterten Tischdecke steht inmitten des Raumes, während in der hinteren Ecke ein Sessel mit einem dunklen Mantel darauf platziert ist, der eine gewisse Ruhe und Melancholie ausstrahlt.
Die Wände sind mit einem grünen Tapetenmuster versehen, das durch wiederholte, kreisförmige Elemente akzentuiert wird. Die Konturen der Raumteile sind grob nachgezeichnet, fast wie eine Skizze, die nicht vollendet wurde. Dieser Umstand verleiht dem Bild einen gewissen unvollendeten Charakter und lässt den Raum fast wie eine Bühne erscheinen.
Der Subtext dieser Darstellung lässt sich möglicherweise im Kontext des Dramas „Little Eyolf“ suchen. Die Bühne, so scheint es, ist hier nicht als realistischer Wohnraum, sondern als Projektionsfläche für innere Zustände gedacht. Die überladene Möblierung könnte eine metaphorische Darstellung für die Enge und die emotionalen Verstrickungen innerhalb der Familie andeuten. Die fragmentarische, skizzenhafte Darstellung des Raumes könnte die Zerrissenheit und die Unvollständigkeit der Beziehungen symbolisieren. Die grüne Landschaft im Hintergrund, so fern und doch präsent, könnte für eine Sehnsucht nach Freiheit und Natur stehen, die innerhalb der beengten familiären Verhältnisse unerfüllt bleibt.
Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von künstlicher Perfektion, die unter einer Oberfläche der Unvollständigkeit und des Unbehagens zu bröckeln scheint. Es ist ein Raum, der sowohl einladend als auch beklemmend wirkt, ein Spiegelbild der komplexen Beziehungen und Konflikte, die im Drama „Little Eyolf“ thematisiert werden.