Wolfgang Konrad von Thumbsirn (1604-1667) * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Wolfgang Konrad von Thumbsirn (1604-1667)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren dunkle Brauntöne im Hintergrund, die einen fast schon erdrückenden Charakter haben. Diese Dunkelheit verstärkt das Gefühl von Würde und Kontemplation. Die Kleidung des Mannes besteht aus einem schwarzen Hut, einer weißen Rüschenkragen und einer dunklen Jacke oder Robe. Um seinen Hals trägt er eine Kette mit einem Kreuz, was auf seine religiöse Zugehörigkeit hindeutet – vermutlich katholisch, angesichts der Epoche und des Kreuzdesigns.
Das Gesicht ist von markanten Zügen geprägt: ein buschiger Schnurrbart, der die Lippen bedeckt, und tiefe Linien um die Augen, die von Lebenserfahrung zeugen. Die Haut wirkt blass und leicht faltig, was auf ein Leben voller Verantwortung und möglicherweise auch Sorgen schließen lässt. Der Ausdruck ist ernst, fast melancholisch, aber nicht unbedingt traurig. Es liegt eine gewisse Entschlossenheit in seinem Blick.
Die Schrift über dem Kopf des Mannes deutet darauf hin, dass es sich um eine Identitätsfestlegung handelt – einen Namen und möglicherweise einen Titel oder Rang. Die Handschrift wirkt formell und präzise, was die Bedeutung der Information unterstreicht.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der in einer Position von Macht und Einfluss stand. Die dunkle Umgebung und die ernste Miene könnten auf die Lasten dieser Verantwortung hinweisen. Das Kreuz deutet auf eine tiefe religiöse Überzeugung hin, die möglicherweise auch ein wichtiger Bestandteil seiner Identität war. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck eines Mannes, der sowohl Respekt als auch Ehrfurcht gebietet – ein Repräsentant einer vergangenen Zeit, in der Stand und Glaube eng miteinander verbunden waren. Die schlichte Komposition lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Person des Portraitierten und betont seine Individualität innerhalb eines gesellschaftlichen Kontextes.