Johann Jakob Wolff * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Johann Jakob Wolff
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt ein dunkles Gewand, vermutlich aus Samt oder einem ähnlichen schweren Stoff, dessen Falten subtil die Form seines Körpers umspielen. Ein aufwendig verziertes Rüschenkragen setzt einen Kontrast zum schlichten Oberteil und deutet auf eine gewisse gesellschaftliche Stellung hin. Sein Gesicht ist von einem langen, grauen Bart und einer ebenso langen Mähne dunkler Haare eingerahmt, was ihm ein würdevolles, fast schon asketisches Aussehen verleiht. Die Haut wirkt blass, die Augen sind ernst und wirken in den Blick hineinziehend.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Dunkelbraun- und Schwarztönen. Dies verstärkt den Eindruck von Seriosität und Würde. Das Licht fällt gleichmäßig auf das Gesicht, wodurch die Konturen betont werden und ein plastischer Effekt entsteht.
Über dem Kopf des Mannes befindet sich eine Inschrift in kursiver Schrift, die vermutlich seinen Namen und seine Position angibt. Die Schrift ist dunkel gehalten und fügt sich harmonisch in den Hintergrund ein.
Die gesamte Inszenierung wirkt bewusst gewählt, um einen Eindruck von Autorität und Respektabilität zu vermitteln. Der Mann scheint als Repräsentant einer bestimmten sozialen Schicht dargestellt werden zu wollen – möglicherweise ein Jurist oder Beamter, wie die Inschrift andeutet. Die schlichten Hintergründe lenken den Blick voll und ganz auf die Person des Abgebildeten und unterstreichen dessen Bedeutung. Es entsteht der Eindruck eines Porträts, das nicht primär der persönlichen Darstellung dient, sondern vielmehr dazu gedacht ist, eine bestimmte Funktion oder Position zu dokumentieren.