Bank default Vladimir Makovsky (1846-1920)
Vladimir Makovsky – Bank default
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Maler: Vladimir Makovsky
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Makovsky malte Bilder zu einer Vielzahl von Themen. Sie können voller Humor, Ironie oder Verachtung sein. Er ist als Schöpfer zahlloser Gemälde bekannt, die alle Schichten der russischen Gesellschaft seiner Zeit wahrheitsgetreu darstellen. Kaufleute, Beamte, Adlige, Handwerker, Bauern, Bettler, Landstreicher - sie alle konnten zu Helden seiner Bilder werden. Die achtziger Jahre waren die Blütezeit des Künstlers.
Beschreibung des Gemäldes Der Zusammenbruch der Bank von Vladimir Makovsky
Makovsky malte Bilder zu einer Vielzahl von Themen. Sie können voller Humor, Ironie oder Verachtung sein. Er ist als Schöpfer zahlloser Gemälde bekannt, die alle Schichten der russischen Gesellschaft seiner Zeit wahrheitsgetreu darstellen. Kaufleute, Beamte, Adlige, Handwerker, Bauern, Bettler, Landstreicher - sie alle konnten zu Helden seiner Bilder werden.
Die achtziger Jahre waren die Blütezeit des Künstlers. Er schrieb viele große Werke, darunter das Werk "Zusammenbruch der Bank" aus dem Jahr 1881. Er erzählt den tragischen Untergang der Kreditbank in Moskau. Makovsky zeigte eine Episode, in der Anleger zur Bank rannten, in der Hoffnung, wenigstens einen Teil ihres Geldes zu retten. Sie können noch nicht glauben, dass ein solch gewagter Raubüberfall möglich ist. Der Raum wird von einem kalten Licht beherrscht.
Man kann die Aufregung des Augenblicks in dem Bild spüren. Jeder Mensch ist einzigartig. An der Haltung und den Gesten des Mannes kann man erahnen, welchen Charakter der Künstler beabsichtigte. Er versteht es meisterhaft, die verschiedenen Reaktionen auf ein und dasselbe Ereignis zu vermitteln: Verzweiflung, Trauer, Wut. Der eine steht mit niedergeschlagenem Gesicht da, der andere überlegt, was er tun soll oder ist lautstark empört über das, was passiert ist. Auf der linken Seite ist das Bild einer Großmutter zu sehen, die von den Nachrichten krank gemacht wurde. Vielleicht ist ja auch ihr letztes Geld verschwunden.
Der Maler legt großen Wert auf die Farbgebung der Gemälde. Kalte Farben - Grau, Schwarz und Blau - dominieren auf der Leinwand. Die Farben sind weich und nicht leuchtend. Auf diese Weise werden ausdrucksstarke Gesichter, Haltungen und Gesten gezeigt. Damit wird das stereotype Verhalten der bürgerlichen Gesellschaft aufgezeigt.
Die Originalität des Motivs spricht den Betrachter an. Beim Betrachten des Gemäldes empfindet man ein Gefühl des Mitleids. Schließlich handelt der Film von der Not der einfachen Leute. Wahrscheinlich soll die Handlung nicht nur die Vergangenheit zeigen, sondern auch über die Zukunft nachdenken, da das Ereignis auch für die Gegenwart relevant ist.
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Die Menschen sind in einer langen Schlange angeordnet, ihre Körperhaltung und Mimik verraten ein hohes Maß an Besorgnis und Ungeduld. Viele wirken niedergeschlagen, einige haben eine resignierte oder gar verzweifelte Miene. Die Kleidung der Personen lässt auf unterschiedliche soziale Schichten schließen, von wohlhabenden Bürgern in gehobeneren Mänteln bis hin zu Personen mit schlichteren Gewändern. Diese Vielfalt unterstreicht die weitläufige Auswirkung der Ereignisse, die zu dieser Versammlung geführt haben.
Einige Männer in Uniform stehen am Ende der Schlange, vermutlich Vertreter der Bank oder der Behörden. Sie scheinen die Situation zu beobachten und zu kontrollieren, ohne jedoch die Not der wartenden Personen zu mildern. Ein abgeworfener Hut auf dem Boden verstärkt den Eindruck von Chaos und Hast.
Die Farbgebung des Gemäldes ist gedämpft, mit vorherrschenden Grau- und Brauntönen, die die Atmosphäre der Tristesse und des Pessimismus unterstreichen. Das Licht fällt von oben und verstärkt die Dramatik der Szene.
Subtextuell deutet das Bild auf ein Ereignis hin, das finanzielle Ruin und wirtschaftliche Not verursacht hat. Die Warteschlange kann als Metapher für den Kampf um das Überleben und den Verlust von Vermögen interpretiert werden. Der Schriftzug über dem Bogen, der offenbar den Namen der Bank oder Institution bezeichnet, wird zu einem Symbol für die Instabilität und das Scheitern des Systems, das die Menschen in diese Situation gebracht hat. Es entsteht der Eindruck einer sozialen Krise, die die Menschen an ihre Grenzen treibt. Die Darstellung der unterschiedlichen sozialen Schichten in der Warteschlange legt nahe, dass die Krise alle Bevölkerungsschichten betrifft.