Sickness and Health Thomas Webster (1800-1886)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Thomas Webster – Sickness and Health
Ort: Victoria and Albert Museum, London.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund tummeln sich zwei spielende Kinder, ein Mädchen in einem weißen Kleid und ein Junge in gelbem, unbeschwert und ausgelassen. Ihr Spiel scheint ungehemmt, fast euphorisch, und kontrastiert stark mit der Situation im Hintergrund.
Dort sitzt eine Frau, offensichtlich die Mutter der Kinder, auf einer Bank oder einem Stuhl, anscheinend geschwächt. Ein weißes Tuch bedeckt ihre Beine und deutet auf Krankheit oder Schwäche hin. Ein Kind, vermutlich ein älteres, sitzt ihr zur Seite, das Gesicht gesenkt, möglicherweise in Gedanken versunken oder besorgt um die Mutter. Ein weiterer Junge in roter Kleidung sitzt auf dem Boden und scheint zu lesen oder zu malen. Die Anwesenheit eines Hundes, der an der Bank liegt, verstärkt den Eindruck von Geborgenheit und familiärer Nähe, obwohl er auch als Symbol für Treue und möglicherweise auch für die Vergänglichkeit des Lebens interpretiert werden kann.
Links steht eine männliche Figur, vermutlich ein Arzt oder Apotheker, mit einem Koffer oder einer Truhe in der Hand. Er blickt auf die spielenden Kinder, sein Ausdruck schwer zu deuten - ist es Mitleid, Nachdenklichkeit oder vielleicht eine Art von distanzierter Beobachtung? Er steht abseits, zwischen einem Zaun und einem Baum, und wirkt dadurch wie ein Fremder oder Beobachter der Szene. Der Baum selbst, mit seinem breiten, ausladenden Geäst, kann als Symbol für Leben, aber auch für Vergänglichkeit und den Kreislauf der Jahreszeiten gedeutet werden.
Die Farbgebung ist warm und freundlich, die Landschaft grün und üppig, was zunächst einen Eindruck von Harmonie und Wohlstand vermittelt. Dieser Kontrast zwischen der spielenden Kindergruppe und der kranken Mutter verstärkt jedoch die eigentliche Aussage des Bildes.
Es entsteht der Eindruck eines Moments der Spannung zwischen Lebensfreude und Leid, zwischen Gesundheit und Krankheit. Die Szene scheint die Fragilität des Lebens und die ständige Konfrontation mit dem Unvermeidlichen, dem Tod, anzudeuten. Der Arzt, der in der Ferne steht, repräsentiert die Hoffnung auf Heilung, doch die Szene als Ganzes betont die Unausweichlichkeit des Leids und die Bedeutung der Familie in Zeiten der Not. Die spielenden Kinder symbolisieren das unbeschwerte Leben, das die Mutter möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang genießen kann, während sie selbst ein mahnendes Beispiel für die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz darstellt.