Lunch with pies is not red, but eaters are red Vladimir Taburin (1870-1954)
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Vladimir Taburin – Lunch with pies is not red, but eaters are red
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Die Kleidung der Kinder deutet auf eine bescheidene Herkunft hin. Sie tragen schlichte, funktional wirkende Kleider, die in gedeckten Farben gehalten sind. Die Mädchen tragen Kopftücher, was auf eine bestimmte kulturelle oder soziale Zuschreibung hindeuten könnte.
Der Hintergrund ist spartanisch: Eine grob gemauerte Wand, ein Teil einer Holzbank und ein Vorhang oder Tuch, das an der Wand hängt, lassen den Raum recht beengt erscheinen. Ein Ofen oder Kamin ist angedeutet, was auf eine kältere Umgebung schließen lässt.
Bemerkenswert ist die Schrift, die in kyrillischer Schrift unter dem Tisch angebracht ist. Die Übersetzung liefert einen wichtigen Hinweis auf die Bedeutung der Darstellung: Es ist nicht das Programm, das rot ist, sondern die Wangen. Diese Aussage legt nahe, dass die Darstellung nicht primär die Mahlzeit selbst thematisiert, sondern vielmehr den Zustand der Kinder – ihre Wangen sind gerötet, wahrscheinlich von Hunger oder Kälte.
Die Komposition ist recht frontal und direkt. Der Betrachter wird direkt in die Szene hineingezogen und konfrontiert mit der Einfachheit des Lebens der Kinder. Es entsteht ein Gefühl von Direktheit und Authentizität.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft, mit warmen Farbtönen, die den Fokus auf die roten Wangen der Kinder lenken. Die rötliche Masse in der Schüssel verstärkt diesen Kontrast und unterstreicht die Aussage des Textes.
Die Darstellung scheint eine soziale Botschaft zu vermitteln. Sie könnte auf die Not und Armut von Kindern hinweisen, aber auch die Resilienz und Einfachheit ihres Lebens hervorheben. Der Fokus liegt weniger auf der Nahrung als vielmehr auf den menschlichen Figuren und ihrer emotionalen Verfassung. Die Botschaft könnte sein, dass wahre Bedeutung nicht in materiellen Dingen liegt, sondern in der Erfahrung des Menschseins, auch unter schwierigen Bedingungen.