Joseph Nollekens with His Bust of Laurence Sterne John Francis Rigaud (1742-1810)
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John Francis Rigaud – Joseph Nollekens with His Bust of Laurence Sterne
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Vor ihm befindet sich eine Büste eines Mannes, dessen Gesichtszüge ebenfalls einen ernsten, fast traurigen Ausdruck tragen. Die Büste wirkt wie eine Nachbildung, möglicherweise des Künstlers selbst oder einer Person, die er verehrt. Das Licht fällt so auf beide Figuren, dass ihre Gesichter und die Details der Büste hervorgehoben werden, während der Hintergrund in einem dunklen, unscharfen Ton gehalten ist.
Die Komposition suggeriert eine Verbindung zwischen dem Künstler und seinem Werk, aber auch eine Reflexion über das Schaffen selbst. Die Zeichennadel, ein Instrument des künstlerischen Prozesses, wird hier nicht aktiv genutzt, sondern dient eher als Symbol für die Kreativität und die Fähigkeit zur Gestaltung. Der Blick des Künstlers, der leicht abwesend wirkt, könnte auf die Herausforderungen oder die innere Auseinandersetzung beim Schaffen hindeuten.
Die Büste selbst birgt weitere Subtexte. Sie ist nicht nur ein Objekt, sondern scheint eine Art Spiegelbild zu sein – vielleicht eine Darstellung der eigenen Vergänglichkeit oder des Vermächtnisses, das man hinterlassen möchte. Die Wahl des Motivs, eines literarischen Autors (wie später bekannt wurde), könnte zudem auf die Wertschätzung für intellektuelle Leistungen und die Bedeutung von Kunst und Literatur hinweisen.
Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl der Kontemplation und der künstlerischen Selbstreflexion. Es ist nicht nur eine Darstellung einer Person, sondern auch eine Auseinandersetzung mit dem Wesen der Kunst und der menschlichen Existenz. Die gedämpfte Farbgebung und die ruhige Komposition tragen zu dieser Atmosphäre bei und verstärken den Eindruck von Nachdenklichkeit und Melancholie.