Self-portrait Lorens Pasch the Younger (1733-1805)
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Lorens Pasch the Younger – Self-portrait
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert durch dunkle Brauntöne, die sich im Mantel und der Umgebung manifestieren. Diese Dunkelheit bildet einen Kontrast zum hellen Teint des Mannes und lenkt die Aufmerksamkeit auf sein Gesicht. Die Farbschichten wirken teilweise pastos, was dem Bild eine gewisse Materialität verleiht und die Spontaneität des Schaffensprozesses suggeriert.
Die Frisur, typisch für die Epoche, ist sorgfältig angelegt, doch wirkt sie gleichzeitig etwas zerzaust, was möglicherweise einen Hauch von Unkonventionalität andeutet. Die Darstellung der Haut weist eine gewisse Lebendigkeit auf; feine Linien und Schattierungen suggerieren ein Alter, das von Erfahrung und Reflexion geprägt ist.
Die Kleidung – ein dunkler Mantel über einer hellen Bluse mit Rüschen – deutet auf einen Mann hin, der sich in einem gesellschaftlich relevanten Kontext bewegt. Die Rüschen sind ein Zeichen für eine gewisse Eleganz und möglicherweise auch für einen gewissen Grad an Selbstbewusstsein.
Subtextuell könnte das Porträt als eine Darstellung eines Intellektuellen verstanden werden, der seine Position in der Welt reflektiert. Der direkte Blick suggeriert Ehrlichkeit und Offenheit, während die gedämpfte Farbgebung und die etwas melancholische Ausstrahlung eine gewisse Tiefe und Komplexität andeuten. Es entsteht ein Eindruck von einem Mann, der sich seiner selbst bewusst ist und der bereit ist, sich dem Betrachter zu stellen – ohne jedoch seine innere Welt vollständig preiszugeben. Die leichte Unvollkommenheit in der Darstellung lässt vermuten, dass es sich um eine spontane Momentaufnahme handelt, die den Charakter des Dargestellten auf authentische Weise einfangen soll.