Cathedral of Cefalu (Sicily) Carl Werner (1808-1849)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Carl Werner – Cathedral of Cefalu (Sicily)
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Bildes. Ein starker Lichtstrahl dringt von oben durch ein Fenster und beleuchtet den Altarbereich intensiv, wodurch dieser als spiritueller Mittelpunkt inszeniert wird. Die restliche Raumfläche verbleibt in einem gedämpften, fast schattigen Zustand, was eine Atmosphäre der Kontemplation und Erhabenheit erzeugt.
Die Säulen selbst sind von korinthischer Ordnung und tragen ein reich verziertes Gewölbe. Das Dekor ist detailliert ausgeführt und verleiht dem Raum einen Hauch von Opulenz. Die Farbpalette ist warm gehalten, mit dominierenden Tönen von Beige, Gold und Rot, die eine feierliche Stimmung unterstützen.
Auf dem Boden sind Mosaikfliesen zu erkennen, deren Muster durch das Lichtspiel subtil hervorgehoben werden. Im Vordergrund befinden sich einige Vasen oder Leuchter, die die Stille des Raumes unterstreichen. Einige Gestalten, vermutlich Besucher oder Gläubige, sind in der Ferne erkennbar, tragen aber kaum zur Gesamtwirkung bei; sie dienen eher als Größenvergleich und betonen die monumentale Architektur.
Die Darstellung suggeriert eine tiefe Ehrfurcht vor dem Sakralen. Der Künstler scheint weniger an einer genauen Wiedergabe des architektonischen Detailses interessiert zu sein, sondern vielmehr an der Vermittlung eines spirituellen Erlebnisses. Die Betonung auf Licht und Schatten, die monumentale Größe des Raumes und die reduzierte Darstellung menschlicher Figuren tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Andacht und Kontemplation zu schaffen. Es entsteht ein Eindruck von zeitloser Würde und transzendenter Schönheit.