Catherine Cussans John Hoppner (1758-1810)
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John Hoppner – Catherine Cussans
Ort: Holburne Museum of Art, Bath.
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Die Farbgebung dominiert durch helle, gedeckte Töne. Das Kleid der Frau, in einem fast schon transparenten Weiß, steht in starkem Kontrast zum dunklen, undurchsichtigen Hintergrund. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit unweigerlich auf die dargestellte Person und verleiht ihr eine gewisse Aura. Die feinen Details des Kleidchens, insbesondere das blaue Band, zeigen eine gewisse Sorgfalt der Ausführung.
Die Frau blickt leicht über die Schulter, mit einem sanften Lächeln. Diese Geste erweckt den Eindruck von Selbstbewusstsein und Gelassenheit. Ihre Haltung ist entspannt, aber dennoch würdevoll. Der Kopf ist leicht geneigt, was eine gewisse Anmut und Eleganz vermittelt. Das feine Tuch, das um ihren Kopf gebunden ist, deutet auf eine gewisse Zurückhaltung oder vielleicht sogar einen Trend der damaligen Zeit hin.
Der Hintergrund, locker und schematisch dargestellt, besteht aus Bäumen und einer vagen Darstellung von Wasser. Er dient primär dazu, die Frau zu rahmen und ihr einen Kontext zu geben, ohne jedoch von ihr abzulenken. Der dunkle Hintergrund verstärkt die Wirkung des hellen Kleides und des Gesichtes.
Die Malweise ist eher locker und skizzenhaft, was dem Werk einen gewissen Charme verleiht. Die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur lebendigen Darstellung bei. Es wirkt, als ob der Künstler die Persönlichkeit der Frau und ihren Charakter einfangen wollte, anstatt eine perfekte, detailgetreue Wiedergabe zu erzielen.
Die Darstellung strahlt eine gewisse Intimität und Zugänglichkeit aus, trotz der Distanz, die durch das Porträtformat entsteht. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Dame den Betrachter direkt ansieht und ihm eine Geschichte zu erzählen bereit wäre. Insgesamt wirkt das Porträt als ein intimes und charaktervolles Abbild einer Frau ihrer Zeit.