Edward Lascelles, Baron Harewood, 1st Earl of Harewood (1740-1820) John Hoppner (1758-1810)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Hoppner – Edward Lascelles, Baron Harewood, 1st Earl of Harewood (1740-1820)
Ort: Mead Art Museum, Amherst College, Amherst.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann blickt direkt den Betrachter an, was eine gewisse Selbstsicherheit und Autorität suggeriert. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, fast melancholisch, doch ohne dabei unnahbar zu wirken. Die Augen scheinen nachdenklich, vielleicht sogar etwas müde. Die leicht geröteten Wangen lassen auf ein Leben im Überfluss schließen, könnten aber auch eine physiologische Besonderheit darstellen.
Der dargestellte trägt einen dunklen Anzug mit goldenen Knöpfen und eine weiße Rüschenbluse. Die Frisur ist typisch für die Epoche: ein toupiertes, helles Perückchen, das den Kopf umrahmt. Die Kleidung wirkt solide und hochwertig, unterstreicht aber nicht übermäßig prunkvoll den sozialen Status des Mannes. Vielmehr scheint eine gewisse Zurückhaltung angestrebt zu sein.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast monochrom in Brauntönen. Dies lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Figur im Vordergrund. Die unscharfe Malweise des Hintergrunds verleiht dem Bild eine gewisse Tiefe und Atmosphäre. Die Farbgebung insgesamt wirkt gedämpft, was zur ernsten Stimmung beiträgt.
Subtextuell könnte das Porträt einen Mann zeigen, der sich seiner Verantwortung bewusst ist und möglicherweise mit den Lasten seines Standes zu kämpfen hat. Die Melancholie in seinem Blick könnte auf die Herausforderungen und Komplexitäten des Lebens an der Spitze der Gesellschaft hindeuten. Die Zurückhaltung in der Darstellung der Kleidung lässt vermuten, dass es dem Dargestellten wichtig war, nicht als reine Zurschausteller von Reichtum wahrgenommen zu werden. Es ist eine Darstellung eines Mannes, der Macht und Ansehen besitzt, aber auch eine gewisse Bescheidenheit bewahren möchte. Die Gesamtwirkung des Porträts ist die einer tiefgründigen Charakterstudie, die mehr vermittelt als nur das äußere Erscheinungsbild.