Portrait of the poet Apollon Maikov Johann Baptist Lampi (the Younger) (1775-1837)
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Johann Baptist Lampi – Portrait of the poet Apollon Maikov
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
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Der Mann trägt ein dunkles Gewand, vermutlich eine Art Mantel oder Jacke, der durch eine leuchtend rote Stola akzentuiert wird. Diese Farbgebung lenkt die Aufmerksamkeit auf die Schultern und den Oberkörper, ohne jedoch vom Gesicht abzulenken. Ein dekoratives Rüschenkragen, weiß und filigran, bildet einen interessanten Kontrast zum dunklen Hintergrund und dem kräftigen Rot der Stole. Ein Orden oder eine ähnliche Auszeichnung ist an der Brust angebracht, was auf seinen gesellschaftlichen Status hindeutet.
Das Gesicht des Porträtierten ist von einer üppigen, dunkelbraunen Haarpracht umrahmt, die wild und ungekämmt wirkt. Diese Darstellung verleiht ihm einen Hauch von Romantik und vielleicht auch eine gewisse Unkonventionalität. Die Haut ist hell und weist kaum Konturen auf, was den Eindruck eines idealisierten Schönheitsbildes verstärkt.
Der Hintergrund besteht aus einem diffusen, dunkelgrauen Farbton, der die Figur hervorhebt und ihr eine gewisse Tiefe verleiht. Die Malweise des Hintergrunds wirkt eher skizzenhaft als detailliert, was den Fokus voll und ganz auf das Gesicht und die Kleidung lenkt.
Subtextuell könnte das Gemälde eine Verbindung von Intellekt und Emotion suggerieren. Der ruhige Blick und die würdevolle Haltung deuten auf einen Mann hin, der überlegt und besonnen ist, während die ungepflegte Frisur und die dynamische Stole eine gewisse Leidenschaft und Lebensfreude andeuten. Die Farbwahl – das dunkle Schwarz-Grau im Kontrast zum leuchtenden Rot – könnte für die Dualität von Vernunft und Gefühl stehen. Der Orden deutet auf gesellschaftliche Anerkennung hin, während der insgesamt etwas melancholische Gesichtsausdruck eine gewisse innere Tiefe erkennen lässt. Insgesamt vermittelt das Porträt den Eindruck eines Mannes, der sowohl intellektuell als auch emotional komplex ist – ein Typus, der typisch für die romantische Epoche ist.