The Fishery Richard Wright (1723-1775)
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Richard Wright – The Fishery
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Links erhebt sich ein felsiger Küstenabschnitt, dessen karge Silhouette den Kontrast zur bewegten See unterstreicht. Ein einzelner, dürrer Baum ragt hier heraus und verstärkt das Gefühl von Isolation und Widerstandsfähigkeit. Die Farbgebung ist überwiegend düster gehalten: tiefe Blautöne und Grautöne dominieren, durchbrochen von vereinzelten Lichtreflexen auf den Wasseroberflächen und an den Segeln der Schiffe. Diese Lichtakzente erzeugen einen spannungsvollen Kontrast zur allgemeinen Schwärze und lenken den Blick auf die zentralen Elemente des Bildes.
Ein Leuchtturm, weit rechts im Hintergrund platziert, bietet einen Hoffnungsschimmer in der düsteren Szenerie. Er symbolisiert Orientierung und Sicherheit inmitten der Gefahr, doch seine Entfernung lässt ihn fast verloren wirken. Die Schiffe selbst sind unterschiedlich groß dargestellt; einige näher am Betrachter, andere weiter entfernt, was eine räumliche Tiefe erzeugt und die Weite des Meeres betont.
Es liegt ein deutlicher Subtext von menschlicher Hilflosigkeit angesichts der Macht der Natur vor. Die Segelschiffe, einst Symbole für Handel und Entdeckung, erscheinen hier als kleine, kämpfende Einheiten gegen eine überwältigende Kraft. Die Darstellung vermittelt nicht nur die physische Gefahr des Seefahrers, sondern auch die psychologische Belastung durch die Ungewissheit und das Risiko, denen er sich ausgesetzt sieht. Die Szene könnte als Allegorie für die menschliche Existenz selbst interpretiert werden – ein ständiger Kampf gegen unvorhersehbare Kräfte und die Suche nach Orientierung in einer oft chaotischen Welt. Die dramatische Lichtführung und die dynamische Komposition verstärken diesen Eindruck von Gefahr und Spannung.