Private Meal Jan Baptiste Lambrecht (1680-1731)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jan Baptiste Lambrecht – Private Meal
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Links im Hintergrund steht eine Dienerin, gekleidet in einer schlichten Kopfbedeckung und einfacher Kleidung. Sie hält ein Tablett mit einem Bierkrug und einer Platte, die möglicherweise Speisen enthält. Ihre Haltung ist aufmerksam, aber zurückhaltend, als ob sie beobachtet und gleichzeitig darauf bedacht wäre, nicht zu stören.
Der Raum selbst wirkt rustikal und unaufgeregt. Die Wände sind aus Holzbrettern gefertigt, an denen ein Lappen und eine Karte hängen. Ein Korb mit Geschirr steht in der Ecke, was auf den alltäglichen Charakter des Geschehens hinweist. Das Licht fällt von links herein und beleuchtet die Figuren im Vordergrund, während der Hintergrund in einem gedämpften Schatten liegt.
Die Komposition deutet auf ein privates Zusammensein hin, möglicherweise ein Mittagessen oder eine kurze Pause vom Alltag. Die Nähe zwischen Mann und Frau lässt auf eine vertraute Beziehung schließen, doch die unterschiedlichen Blickrichtungen und die Anwesenheit der Dienerin erzeugen eine subtile Spannung. Es könnte sich um einen Moment der Ruhe und des Genusses handeln, aber auch um eine Darstellung gesellschaftlicher Hierarchien und Rollenverteilungen innerhalb eines Haushalts. Die Karte an der Wand könnte als Hinweis auf Reisen oder Sehnsüchte interpretiert werden, während das Geschirr im Korb die Notwendigkeit des Alltags betont. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von Intimität, Beobachtungsgabe und einer stillen Reflexion über das Leben.