Still Life with Plaster Cupid Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – Still Life with Plaster Cupid
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Komposition ist durchdacht und nutzt die Gegenüberstellung verschiedener Materialien und Formen. Die glatte, kühle Oberfläche der Plastik kontrastiert mit der organischen, fast unregelmäßigen Form der Früchte. Eine Schale mit Orangen, Zitronen und anderen Früchten gruppiert sich am unteren Bildrand, ihr leuchtendes Rot und Gelb bilden einen lebhaften Kontrast zum gedämpften Farbschema des Hintergrunds und der Plastik.
Ein drapiertes Tuch, dessen dunklen, gewundenen Formen den Raum füllen, bildet eine weitere Ebene der Komposition. Es schwingt zwischen der Plastik und dem Hintergrund, erzeugt Schatten und erzeugt eine gewisse Tiefe. Rechts im Hintergrund ist ein dunkler, bemalter Schrank oder eine Kommode erkennbar. Seine schwere, fast monolithische Präsenz verstärkt das Gefühl der Stabilität und des Stillstands.
Die Farbpalette ist gedämpft und zurückhaltend, dominiert von Grautönen, Brauntönen und einem Hauch von Grün. Die wenigen Farbflächen, die vorhanden sind – insbesondere die leuchtenden Farben der Früchte – wirken umso intensiver.
Es scheint, als wolle der Künstler hier die Flüchtigkeit der Schönheit und die Vergänglichkeit der Liebe thematisieren. Der abgenutzte Amor, die verblassenden Farben, die stillen Früchte – alles deutet auf eine Reflexion über das Vergehen der Zeit und die Unbeständigkeit menschlicher Gefühle hin. Die Komposition selbst, die eine gewisse Ordnung und Stabilität suggeriert, steht im Kontrast zu der zugrundeliegenden Melancholie und dem Gefühl des Verlustes. Es entsteht ein Bild von stiller Kontemplation, das den Betrachter zum Nachdenken über die Vergänglichkeit des Daseins anregt.