The Suffolk Hunt – Gone Away John Frederick Herring (1795-1865)
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John Frederick Herring – The Suffolk Hunt - Gone Away
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Zentral in der Komposition thront eine Gestalt zu Pferd. Der Reiter, gekleidet in auffälliges Rot, hält ein Blasinstrument – vermutlich eine Trompete oder Posaune – und scheint gerade einen Signalton gegeben zu haben. Das weiße Pferd ist kraftvoll dargestellt und trägt den Reiter mit Anmut über das unebene Gelände. Die Körperhaltung des Reiters strahlt Autorität und Kontrolle aus.
Im Hintergrund erstreckt sich eine weite, leicht hügelige Landschaft. Eine Gruppe weiterer Jäger ist in der Ferne erkennbar, ebenfalls zu Pferd, was die Szene als Teil einer größeren Jagdgesellschaft einordnet. Der Himmel ist von düsteren Wolken bedeckt, was dem Bild eine gewisse Melancholie und einen Hauch von Bedrohung verleiht. Die kahlen Äste der Bäume im Vordergrund verstärken diesen Eindruck zusätzlich und unterstreichen die kühle, winterliche Atmosphäre.
Die Komposition wirkt sorgfältig durchdacht. Der diagonale Verlauf des Geländes lenkt den Blick vom Fuchs über den Reiter in die Ferne, wobei die Jäger als eine Art Abschluss der Szene dienen. Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, mit Akzenten im Rot des Reiters, die ihn hervorheben.
Subtextuell könnte das Bild die Ambivalenz der Jagd thematisieren. Einerseits wird hier ein Lebensstil von Adel und Landgentry dargestellt, der mit Macht, Kontrolle und Tradition verbunden ist. Andererseits wird auch die Verfolgung eines Lebewesens gezeigt, dessen Überleben auf dem Spiel steht. Der melancholische Himmel und die kahlen Bäume könnten eine Reflexion über Vergänglichkeit und den Kreislauf des Lebens andeuten. Die Szene fängt einen Moment der Entscheidung ein: der Fuchs flieht, der Jäger gibt das Signal – was nun geschehen wird, bleibt offen. Es ist ein Augenblick eingefrorener Bewegung, der sowohl die Aufregung als auch die Tragik der Jagd widerspiegelt.