Portrait of Ferdinando II de Medici Justus Sustermans (1597-1681)
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Justus Sustermans – Portrait of Ferdinando II de Medici
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Die Farbwahl ist zurückhaltend, dominiert vom Rot des Gewandes, das einen starken Kontrast zum blassen Teint des Gesichts bildet. Die dunklen Haare sind knapp geschnitten und rahmen das Gesicht ein. Eine Inschrift am oberen Bildrand, in lateinischer Schrift, scheint eine Datierung oder eine Widmung darzustellen.
Die ungewöhnliche Hautbeschaffenheit ist nicht als natürliche Darstellung zu verstehen. Sie suggeriert vielmehr eine Krankheit oder eine medizinische Anomalie. Da der Blick des Porträtierten gesenkt ist und die Augen geschlossen, entsteht eine Atmosphäre von Verletzlichkeit und vielleicht sogar von Schmerz. Es ist plausibel, dass das Werk eine Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterblichkeit und dem menschlichen Körper darstellt.
Die Kombination aus dem luxuriösen Gewand, das auf hohen sozialen Status hindeutet, und dem sichtbaren körperlichen Leiden erzeugt einen starken Kontrast. Dies kann als Ausdruck der Brüchigkeit menschlicher Macht und des Ausgleichs von Äußerlichkeiten und innerem Zustand interpretiert werden. Es ist zu vermuten, dass der Künstler bewusst auf eine idealisierte Darstellung verzichtet hat und stattdessen die Realität des Porträtierten in all ihren Facetten, auch den unerwünschten, zeigt. Die Inschrift deutet möglicherweise darauf hin, dass die Darstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt der Erkrankung entstand und somit eine Art Dokumentation des Zustandes darstellt.