Self-Portrait Anna Dorothea Therbusch (1721-1782)
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Anna Dorothea Therbusch – Self-Portrait
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast einheitlich, was die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Person lenkt. Das Licht fällt von oben und links auf das Gesicht, wodurch bestimmte Züge stärker hervorgehoben werden, insbesondere das Auge hinter dem Brillenglas.
Die Gesichtszüge der Frau sind von einem gewissen Ernst geprägt. Die Augen wirken aufmerksam und fast durchdringend. Es scheint eine gewisse Kontemplation und möglicherweise auch eine gewisse Melancholie auszustrahlen. Die leicht eingefallene Wange und die feinen Linien um die Augen und den Mund deuten auf ein hohes Lebensalter hin.
Die Wahl der schwarzen Kleidung, kombiniert mit dem dunklen Schleier, könnte auf Trauer, Entsagung oder spirituelle Tiefe hindeuten. Das einzelne Glas, das auf der Nase sitzt, ist ein deutliches Zeichen für die Notwendigkeit, die Welt durch eine Hilfsmittel zu betrachten, was möglicherweise auf die Einschränkungen des Alters oder eine Sehschwäche verweist. Es könnte aber auch als Symbol für die intellektuelle Suche und die Notwendigkeit, die Welt genau zu betrachten, interpretiert werden.
Insgesamt vermittelt das Gemälde den Eindruck einer klugen, erfahrungsreichen Frau, die sich der Welt und ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst ist. Es ist ein intimes und nachdenkliches Porträt, das den Blick des Betrachters fesselt. Die Form des Bildes selbst, die hexagonale Form, unterstreicht die Einzigartigkeit und den besonderen Charakter der dargestellten Person und der Darstellung.