Study of a Fox Jacques-Laurent Agasse (1767-1849)
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Jacques-Laurent Agasse – Study of a Fox
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Der Fuchs nimmt fast die gesamte Bildfläche ein. Seine Körperhaltung wirkt angespannt, fast wie kurz vor einer Bewegung erstarrt. Die Ohren sind gespitzt, der Blick konzentriert und scheint den Betrachter direkt anzusehen. Diese direkte Konfrontation verleiht dem Tier eine gewisse Intelligenz und Wachsamkeit. Das Fell ist in warmen Rottönen gehalten, wobei die Malweise eine lebendige Textur erzeugt – einzelne Haarsträhnen sind erkennbar, was der Darstellung eine hohe Realitätsnähe verleiht.
Der Hintergrund besteht aus einem diffusen Farbtongefüge, das an einen Wald oder Unterholz erinnern könnte. Die Farbwahl ist gedämpft und kontrastiert stark mit dem leuchtenden Rot des Fuchses, wodurch dieser zusätzlich in den Vordergrund tritt. Ein Hauch von Licht fällt von oben auf das Tier, was die Konturen betont und ihm eine plastische Form verleiht.
Die reduzierte Darstellung deutet darauf hin, dass es sich um eine Studie handelt – eine Vorarbeit für ein größeres Werk oder eine Untersuchung der Anatomie und des Fells des Tieres. Dennoch besitzt diese Studie eine eigene Ausdruckskraft. Der Fuchs wird nicht einfach nur abgebildet; er scheint in einem Moment eingefangen zu sein, der seine Wildheit und seinen Instinkt offenbart.
Subtextuell könnte die Darstellung auch als Metapher für List und Klugheit interpretiert werden – Eigenschaften, die dem Fuchs traditionell zugeschrieben werden. Die direkte Blickrichtung des Tieres kann als Herausforderung oder Warnung verstanden werden, während die angespannten Körperhaltung eine ständige Bereitschaft zur Verteidigung andeutet. Die Malerei fängt somit nicht nur das äußere Erscheinungsbild eines Fuchses ein, sondern auch einen Hauch seiner Persönlichkeit und seines Lebensraums.