The artists daughter olga nesterova Mikhail Nesterov (1862-1942)
Mikhail Nesterov – The artists daughter olga nesterova
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Maler: Mikhail Nesterov
Porträt der Tochter von Michail Wassiljewitsch Nesterow, Olga Nesterowa, gemalt von ihrem Vater im Jahr 1906, eines der ersten Werke des Künstlers im Bereich des Porträts. Das Gemälde ist auch unter dem Titel Die Amazone bekannt. Es zeigt ein schlankes junges Mädchen in einer schwarzen Amazone und einer kleinen roten Mütze, das am Ufer eines Flusses steht. Olga neigt leicht den Kopf und blickt mit weit geöffneten blauen Augen vertrauensvoll in die Runde.
Beschreibung des Gemäldes von Mikhail Nesterov "Porträt der Tochter von O.M. Nesterova". M. Nesterova".
Porträt der Tochter von Michail Wassiljewitsch Nesterow, Olga Nesterowa, gemalt von ihrem Vater im Jahr 1906, eines der ersten Werke des Künstlers im Bereich des Porträts. Das Gemälde ist auch unter dem Titel Die Amazone bekannt. Es zeigt ein schlankes junges Mädchen in einer schwarzen Amazone und einer kleinen roten Mütze, das am Ufer eines Flusses steht. Olga neigt leicht den Kopf und blickt mit weit geöffneten blauen Augen vertrauensvoll in die Runde. Ihre dunkle Silhouette hebt sich besonders deutlich vor dem Hintergrund des von der untergehenden Sonne beleuchteten Flusses und der hinterwäldlerischen Wiesen ab.
In diesem Porträt, wie in allen Werken des Künstlers, zeigt Nesterov große Aufmerksamkeit für die subtilen Schattierungen der Seele und die kleinsten Gesichtszüge. Der Maler versucht, die Wirklichkeit so wiederzugeben, wie er sie sieht, in ihrer ganzen Vielfalt der Farben. Das Gemälde ist durchdrungen von der Schönheit und Erhabenheit der Jugend und der lebensbejahenden Kraft. Der Blick des Mädchens scheint ein wenig traurig und losgelöst von der Welt um sie herum zu sein, aber gleichzeitig drückt er ihre Anerkennung und unermessliche Bewunderung für sie aus.
Das Porträt von Olga Nesterova ist eines von mehreren Gemälden, die der Familie des Künstlers gewidmet sind. Es ist überliefert, dass seine Tochter zu dieser Zeit krank war und sich auf eine schwere Operation vorbereitete, weshalb Michail Wassiljewitsch, der den bevorstehenden Abschied von ihr fürchtete, versuchte, ihre Gesichtszüge in einem Porträt festzuhalten. Wie ihr Vater beschäftigte sich auch Olga später mit den schönen Künsten, obwohl sie keine künstlerische Ausbildung erhielt: Sie stickte ihre Bilder mit Seide auf Leinwand, wie es früher die Goldschmiede in Russland taten.
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Die Komposition ist schlicht und betont die vertikale Ausrichtung der Figur. Die junge Frau nimmt fast die gesamte Bildfläche ein. Der Hintergrund besteht aus einer Landschaft mit einem Wasserlauf oder einer breiten, flachen Wasserfläche, die von einem bewachsenen Uferlinie begrenzt wird. Im fernen Hintergrund erkennen wir eine Ansammlung von Gebäuden, möglicherweise ein Dorf oder eine kleine Siedlung. Der Himmel ist in Pastelltönen gehalten, mit sanften Übergängen von Rosa, Beige und Weiß.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch. Der dunkle Farbton des Kostüms bildet einen starken Kontrast zu der hellen Umgebung und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Person. Die rote Mütze setzt einen Akzent und verleiht dem Bild eine gewisse Lebendigkeit.
Es entsteht der Eindruck einer stillen Beobachtung, einer nachdenklichen Haltung. Die Stange, die sie hält, lässt auf eine bestimmte Tätigkeit schließen, möglicherweise auf das Gehen auf Wasser oder das Sammeln von etwas. Der genaue Zweck bleibt jedoch unklar. Die Distanz zwischen der dargestellten Person und dem Betrachter erzeugt eine gewisse Intimität, doch gleichzeitig wirkt die Darstellung distanziert und reserviert.
Subtextuell könnte das Bild auf die Emanzipation der Frau am Ende des 19. Jahrhunderts hinweisen, auf die zunehmende Unabhängigkeit und die Veränderung traditioneller Rollenbilder. Die strenge Kleidung und die ernste Miene könnten eine Demonstration von Selbstbeherrschung und Stärke darstellen. Die Landschaft im Hintergrund deutet auf eine Verbindung zur Natur hin, auf eine Suche nach innerer Ruhe und Freiheit. Die Stange könnte symbolisch für eine Herausforderung stehen, für das Überwinden von Hindernissen oder für die Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt. Insgesamt strahlt das Gemälde eine Atmosphäre von Melancholie und Reflexion aus.