Joshua Commanding the Sun to Stand Still John Martin (1789-1854)
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John Martin – Joshua Commanding the Sun to Stand Still
Ort: Ashmolean Museum, Oxford.
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Im Zentrum, als Gegenpol zur allumfassenden Finsternis, erhebt sich ein strahlendes Licht. Es ist kein diffuses Licht, sondern ein gebündelter Lichtstrahl, der von oben herabfällt und eine Stadt in der Ferne erhellt. Diese Stadt wirkt monumental und unnahbar, ihre Mauern und Türme verschwimmen fast im intensiven Lichtschein. Sie scheint zu schweben, getrennt vom dunklen Vordergrund.
Im Vordergrund, am Ufer eines gewundenen Wasserlaufes, befinden sich drei Figuren in dunkler Robe. Sie sind nur schematisch dargestellt und erscheinen verloren und klein angesichts der übermächtigen Kräfte, die hier in Spiel sind. Die Komposition lenkt den Blick unweigerlich auf diese Figuren und suggeriert, dass sie Zeugen eines außergewöhnlichen Ereignisses sind. Es wirkt, als würden sie einer göttlichen Intervention beiwohnen.
Die Landschaft selbst scheint sich aufzulösen und zu verändern unter dem Einfluss des hellen Lichts. Felsformationen und Bäume wirken verzerrt und unnatürlich, als ob sie sich unter der Strahlkraft verändern. Der Wasserlauf schlängelt sich in geheimnisvoller Weise durch die dunkle Landschaft und verstärkt das Gefühl der Unheimlichkeit.
Die Szene evoziert eine Atmosphäre von Ehrfurcht und Furcht. Der überwältigende Gegensatz zwischen Dunkelheit und Licht symbolisiert den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen menschlicher Ohnmacht und göttlicher Macht. Der Lichtstrahl selbst kann als Zeichen der Hoffnung oder als Ausdruck eines übernatürlichen Eingreifens interpretiert werden. Die kleinen Figuren im Vordergrund stehen dabei für die menschliche Existenz, die angesichts der unendlichen Kräfte des Universums und der göttlichen Intervention verloren erscheint. Die Darstellung erweckt den Eindruck eines Augenblicks, der die Weltordnung verändert und die Grenzen des Menschlichen verschiebt.