Himalayas # 87 Roerich N.K. (Part 4)
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Roerich N.K. – Himalayas # 87
Ort: Nicholas Roerich Museum of the United States. New York
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Die Gipfel der Berge sind in einem ungewöhnlichen Farbschema gehalten. Dominieren doch Rosatöne und Lilatöne, die einen unwirklichen, fast surreellen Eindruck erwecken. Die Formen der Berge wirken kantig, geometrisch, fast wie aus Papier ausgeschnitten. Sie sind nicht natürlich und organisch, sondern wirken konstruiert und abstrahiert.
Ein horizontaler Streifen aus leuchtendem Türkis zieht sich über den unteren Bildbereich und bildet eine Art Barriere zwischen den dunklen Vordergrundformen und der leuchtenden Bergkette. Dieser Streifen könnte als Wasser interpretiert werden, vielleicht als ein stiller See oder ein bewölkter Himmel.
Die Komposition ist streng horizontal aufgebaut. Der dunkle Untergrund, der türkisfarbene Streifen und die Bergkette bilden jeweils klare, abgegrenzte Zonen. Diese Horizontale wirkt beruhigend, aber auch distanziert.
Ein möglicher Subtext könnte die Auseinandersetzung mit der Erhabenheit der Natur und deren Darstellung in der Kunst sein. Die Künstlerin scheint hier nicht an eine realistische Wiedergabe interessiert, sondern an die Reduktion der Landschaft auf ihre grundlegenden geometrischen Formen und Farbwerte. Die ungewöhnliche Farbgebung verstärkt den Eindruck einer fantastischen, idealisierten Landschaft, die eher ein inneres Bild als eine tatsächliche Beobachtung widerspiegelt. Die Abstraktion und die geometrische Strenge lassen zudem den Eindruck entstehen, dass es sich um eine Art Modell, eine Studie für etwas anderes handeln könnte. Der Eindruck der Unendlichkeit, der durch die Horizontale und die weitläufige Darstellung entsteht, könnte ebenfalls eine Rolle spielen. Es scheint, als ob die Künstlerin die Vorstellungskraft des Betrachters anregen möchte, eine eigene Interpretation dieser fremden Landschaft zu entwickeln.