Clytemnestra John Collier (1850-1934)
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John Collier – Clytemnestra
Ort: Guildhall Art Gallery, London.
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Klytaimnestra ist in der griechischen Mythologie die Frau von Agamemnon. Während ihr Ehemann am Trojanischen Krieg teilnahm, regierte sie zusammen mit Ägyptios Mykene. Nach der Rückkehr Agamemnons tötete sie ihn und die von ihm gefangengehaltene Seherin Kassandra, um Rache für ihre Tochter Iphigenie zu nehmen, die ihr Ehemann geopfert hatte. Schließlich wurde sie auch von ihrem eigenen Sohn getötet.
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Sie trägt ein weisses Gewand, das in Röten und Brauntönen gefärbt ist, was dem Bild eine gewisse Wärme und gleichzeitig einen Hauch von Blut oder Leidenschaft verleiht. Ein breites, rotes Band um die Taille unterstreicht ihre Figur. In ihrer rechten Hand hält sie eine lange, dünne Stange, während sie mit der linken einen schweren, blutbefleckten Axt trägt. Die Axt, die in der Nähe des Bodens liegt, ist ein deutliches Zeichen für Gewalt und Rache.
Die Tür selbst ist eine imposante Konstruktion mit zahlreichen Nieten und einer groben Oberfläche, die eine Atmosphäre von Stärke und Unbeweglichkeit vermittelt. Rechts von der Frau hängt ein Stoffvorhang mit einem auffälligen, geometrischen Muster, das an antike griechische Designs erinnert. Dieses Muster, das teilweise von einem stilisierten Vogel überlagert wird, könnte eine Verbindung zu den Motiven der griechischen Mythologie herstellen.
Der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, was die Frau und ihre Handlung in den Vordergrund rückt und eine Atmosphäre der Geheimnis und Vorahnung erzeugt. Der Kontrast zwischen der hellen Figur und dem dunklen Hintergrund verstärkt die Dramatik der Szene.
Es liegt der Eindruck vor, dass die Frau gerade einen entscheidenden Moment erlebt hat, möglicherweise nach einer Tat von großer Tragweite. Die Axt deutet auf eine Handlung der Gewalt hin, während ihr entschlossener Blick und ihre aufrechte Haltung eine Person zeigen, die ihre Taten nicht bereut, sondern möglicherweise sogar als gerechtfertigt ansieht. Die Kombination aus königlichem Anschein, Gewalt und einem Gefühl der unvermeidlichen Konsequenz lässt auf eine komplexe und tragische Persönlichkeit schliessen, die möglicherweise Opfer und Täter zugleich ist. Die Tür könnte als Symbol für einen Wendepunkt, eine Grenze oder den Übergang in ein neues, ungewisses Kapitel des Lebens interpretiert werden.