Tintoretto Lultima cena, 1592-94, 360x560 cm, San Giorgio M Tintoretto (Jacopo Robusti) (1518-1594)
Tintoretto – Tintoretto Lultima cena, 1592-94, 360x560 cm, San Giorgio M
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Maler: Tintoretto (Jacopo Robusti)
Der aus Venedig stammende Tintoretto ist ein Vertreter der Spätrenaissance, die allerdings sehr konventionell ist - sein Werk zeichnet sich durch einen besonderen Stil aus, den er im Laufe der Jahre entwickelt hat. Kennzeichnend ist die meisterhafte Arbeit mit dem Licht, die feinen Details, die feine Ausarbeitung der Gesichter. Tintoretto war außerordentlich begabt und arbeitete sehr schnell, vor allem, wenn er im Auftrag arbeitete, was seine Bilder manchmal schlampig werden ließ.
Beschreibung von Jacopo Tintorettos Das letzte Abendmahl
Der aus Venedig stammende Tintoretto ist ein Vertreter der Spätrenaissance, die allerdings sehr konventionell ist - sein Werk zeichnet sich durch einen besonderen Stil aus, den er im Laufe der Jahre entwickelt hat. Kennzeichnend ist die meisterhafte Arbeit mit dem Licht, die feinen Details, die feine Ausarbeitung der Gesichter.
Tintoretto war außerordentlich begabt und arbeitete sehr schnell, vor allem, wenn er im Auftrag arbeitete, was seine Bilder manchmal schlampig werden ließ. Dies war jedoch bei Das letzte Abendmahl keineswegs der Fall.
Das Gemälde stellt den Moment dar, in dem Christus das Brot bricht und sagt: "Dies ist mein Leib". In der vertrauten Runde der Jünger herrscht ein Gefühl der Überraschung, aber nicht der Angst - sie sind an die seltsamen Worte des Lehrers gewöhnt, sie haben keine Angst vor dem, was er sagt, sie verstehen ihn nur nicht wirklich.
Sie blicken hinüber, vorsichtig, um das Brot zu nehmen, das gesagt worden ist. Und um sie herum läuft die übliche arme Taverne ruhig weiter. Die Zimmermädchen servieren das Essen, zwei Kunden streiten sich an der Tür, der Besitzer sagt etwas zum Koch, und alle kümmern sich um ihre eigenen Angelegenheiten. Es interessiert sie nicht, was vor ihrer Nase passiert. Sie sehen nicht das Engelslicht, sie sehen nicht die dünnen, leuchtenden Heiligenscheine über den Köpfen der Menschen, die am Tisch sitzen.
Für sie ist es eine ganz normale Gruppe von Freunden, die gekommen sind, um Ostern zu feiern. Eine Katze klettert in einen Korb mit Fischen, ohne zu wissen, dass der Mann, der das Brot bricht, ein von einer Frau geborener Gott ist. Der Hund kaut auf einem Knochen, ohne zu wissen, dass er eines Tages wieder auferstehen wird. Die halbdunkle Taverne, die wegen der Düsternis grenzenlos erscheint, beherbergt ein wahres Wunder, aber niemand bemerkt es. Und die Engel schweben unbemerkt über dem Tisch, und das Licht der Lampe unter der Decke erscheint allen eher als bloßes Licht denn als himmlischer Glanz.
Judas, der allein am Rande des Tisches sitzt, wird von diesem Schein nicht beleuchtet und ist somit von den anderen getrennt. Er ist bereits ein Verräter und denkt bereits an seine dreißig Silberlinge.
"Das letzte Abendmahl zeigt den heiklen Moment, in dem ein Wunder geschieht, das unbemerkt bleibt, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
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![- Якопо Тинторетто - Христос моет ноги своим ученикам [Christ washing the Feet of the Disciples]](http://j5.galerix.ru/T/691884944/1180130002.webp)

















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Zentral angeordnet ist eine Figur, die durch einen leuchtenden Heiligenschein und ihre königliche Robe hervorgehoben wird. Sie nimmt eine zentrale Position ein, während sich die Apostel in einer Vielzahl von Haltungen und Emotionen um sie herum gruppieren. Einige wirken andächtig, andere sind in Gespräche vertieft, wieder andere zeigen Anzeichen von Ungewissheit oder sogar Verzweiflung. Die Figuren sind nicht statisch, sondern wirken in Bewegung, was dem Bild eine lebendige Atmosphäre verleiht.
Besonders auffällig ist die Verwendung des Lichts. Ein starker Lichtstrahl dringt von oben herab und beleuchtet die zentrale Figur und die unmittelbare Umgebung des Tisches. Dieser Lichtschein erzeugt einen starken Kontrast zu den dunklen Bereichen des Raumes, wodurch eine dramatische und mystische Stimmung entsteht. Die Lichtführung lenkt den Blick des Betrachters und betont die spirituelle Bedeutung der Szene.
Die Details der Darstellung, wie die Texturen der Stoffe, die Darstellung der Speisen und die individuellen Gesichtszüge der Figuren, sind beeindruckend. Der Künstler hat eine große Bandbreite an Emotionen und Charakteren eingefangen, was die Szene lebendig und vielschichtig macht.
Subtextuell lässt sich aus der Darstellung die Vorahnung des Verrats und der bevorstehenden Leiden ableiten. Die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke der Apostel deuten auf eine innere Zerrissenheit hin. Die überbordende Fülle am Tisch könnte als Metapher für die Vergänglichkeit des irdischen Lebens interpretiert werden, während der zentrale Lichtstrahl auf die Hoffnung und das göttliche Angebot verweist. Die ungewöhnlich große Anzahl an Personen und die dynamische Komposition erzeugen ein Gefühl von Chaos und Unruhe, das die Tragik der Situation unterstreicht. Das Dunkel, das die Szene umgibt, verstärkt den Eindruck der Bedrohung und des Unausweichlichen.