Kristina Sofia Silverskold Ulrika Fredrika Pasch (1735-1796)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Ulrika Fredrika Pasch – Kristina Sofia Silverskold
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt eine pastellfarbene Robe, reich verziert mit Rüschen, Bändern und floralen Applikationen. Die Stoffe scheinen leicht und fließend zu sein, was der Darstellung eine gewisse Eleganz und Anmut verleiht. Ein hochgestecktes, puderfarbenes Haarstyling, geschmückt mit kleinen Rosen und einem Schmuckstück, unterstreicht den aristokratischen Charakter der Porträtierten. Ein schwarzer Choker, akzentuiert mit einem weißen Detail, bildet einen interessanten Kontrast zur zarten Farbgebung des restlichen Outfits.
Die Komposition ist schlicht und konzentriert sich vollständig auf die dargestellte Person. Der Hintergrund ist dunkel und verschwommen gehalten, was die Aufmerksamkeit auf die Frau lenkt. Sie scheint auf einem Stuhl oder Sofa zu sitzen, dessen Umrisse kaum erkennbar sind.
Die Pose wirkt natürlich, doch gleichzeitig inszeniert. Die leicht geneigte Körperhaltung und das sanfte Anstoßen des Faches verleihen der Darstellung eine gewisse Intimität und wirken wie ein Moment, der eingefangen wurde.
Neben dem offensichtlichen Fokus auf die Darstellung von Schönheit und Status, lassen sich auch subtile Elemente einer gesellschaftlichen Botschaft erkennen. Die aufwendige Kleidung und das sorgfältige Styling signalisieren Zugehörigkeit zu einer wohlhabenden und einflussreichen Schicht. Der leicht nachdenkliche Blick könnte zudem auf die gesellschaftlichen Erwartungen und Zwänge hindeuten, denen eine junge Frau in dieser Zeit unterworfen war. Die Darstellung ist weniger ein Abbild einer einzelnen Person, sondern vielmehr eine Inszenierung eines bestimmten gesellschaftlichen Ideals. Die Wahl der pastellfarbenen Töne und die zarte Ästhetik unterstreichen die Idealisierung der weiblichen Schönheit und die Betonung von Anmut und Reinheit.