Önninge Village, Åland Anna Emelia Elisa Wengberg (1885-1936)
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Anna Emelia Elisa Wengberg – Önninge Village, Åland
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Im Vordergrund ordnen sich die Heuballen in einer leicht unregelmäßigen Formation an. Ihre konische Form wiederholt sich, schafft eine rhythmische Struktur und lenkt den Blick ins Bildinnere. Die Textur der Heuballen wird durch kurze, pastose Pinselstriche angedeutet, was ihnen eine haptische Qualität verleiht.
Hinter dem Feld erhebt sich ein Dorf oder eine Siedlung, deren Gebäude in gedämpften Farben gehalten sind und sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Mehrere Windmühlen ragen aus der Bebauung heraus, ihre Flügel scheinen stillzustehen, was einen Eindruck von Ruhe und Stille vermittelt. Die Darstellung der Mühlen ist etwas vereinfacht, fast skizzenhaft, was sie zu markanten Orientierungspunkten in der Landschaft macht.
Die Komposition wirkt ausgewogen und harmonisch. Der Horizont liegt relativ tief, wodurch die Weite des Feldes betont wird. Der Himmel ist kaum erkennbar, er verschmilzt mit dem Hintergrund und verstärkt den Eindruck von Unendlichkeit.
Subtextuell könnte das Werk eine Reflexion über die Landwirtschaft und das ländliche Leben darstellen. Die Heuballen symbolisieren die Ernte und die harte Arbeit des Bauern, während die Windmühlen für Tradition und Beständigkeit stehen könnten. Die zurückhaltende Farbgebung und die ruhige Atmosphäre erzeugen ein Gefühl von Nostalgie und Verbundenheit mit der Natur. Es liegt eine gewisse Melancholie in der Darstellung, als ob eine vergangene Zeit eingefangen wurde. Die Abwesenheit menschlicher Figuren verstärkt diesen Eindruck und lässt den Betrachter über das Wesen des ländlichen Lebens nachdenken.