suprematism 1915 Kliun
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Kliun – suprematism 1915
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Die Anordnung der Formen wirkt zunächst willkürlich, offenbart aber bei genauerer Betrachtung eine subtile Ordnung. Linien in verschiedenen Farben durchziehen das Bild, verbinden oder kreuzen die geometrischen Elemente und erzeugen so dynamische Spannungen. Der Hintergrund selbst trägt zur Komposition bei, da er durch leicht skizzierte, überlappende Formen – vermutlich Dreiecke – eine zusätzliche Ebene der Abstraktion schafft.
Es ist auffällig, dass keine der Formen eine klare, gegenständliche Referenz besitzt. Der Fokus liegt auf den formalen Eigenschaften der einzelnen Elemente – ihrer Farbe, ihrer Form, ihrer Position zueinander und ihrer Beziehung zum Hintergrund. Diese Konzentration auf das Reine, das Abstrahierte, deutet auf eine Abkehr von der natürlichen Welt und eine Hinwendung zu einer autonomen Kunst hin, die ihre Bedeutung nicht aus der Darstellung von etwas außerhalb von sich bezieht.
Ein möglicher Subtext könnte in der Suche nach universellen, elementaren Formen liegen. Die Wahl der geometrischen Grundformen – Kreis, Quadrat, Rechteck, Dreieck – lässt vermuten, dass der Künstler diese als grundlegende Bausteine der Realität betrachtet und in ihrer Kombination eine Ordnung und Harmonie sucht, die jenseits der sichtbaren Welt existiert. Die Linien könnten als Ausdruck von Energie und Bewegung interpretiert werden, die durch die statischen Formen hindurchfließen.
Die Abwesenheit von traditionellen kompositorischen Elementen wie Perspektive oder räumlicher Tiefe verstärkt den Eindruck einer zweidimensionalen, flachen Ebene. Dies unterstreicht die Betonung des Formalen und die Ablehnung der Illusion. Das Bild ist eher eine Anordnung von Farben und Formen, die in ihrer Gesamtheit eine bestimmte Stimmung erzeugt – eine Stimmung, die von Strenge, Klarheit und einer gewissen Distanziertheit geprägt ist.