#37530 Ferdinand Hodler (1853-1918)
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Ferdinand Hodler – #37530
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Die Frau trägt ein eng anliegendes, türkisfarbenes Kleid mit grob applizierten, roten Kreisen. Diese Kreise wirken fast wie Stempel und brechen mit der fließenden Form des Gewandes und der Weichheit der weiblichen Figur. Die Darstellung ist vereinfacht, fast abstrakt; die Konturen sind klar gezeichnet und die Farbgebung reduziert. Die Haut wird in einem blassen, fast gespenstischen Farbton wiedergegeben, der einen Kontrast zu dem kräftigen Rot des Haars und der Kreise bildet.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten, ein breiter, horizontaler Streifen in einem rötlich-braunen Ton. Er wirkt wie eine Bühne, auf der die Frau inszeniert wird. Der Horizont ist kaum erkennbar, was den Eindruck erzeugt, dass die Figur isoliert und in den Fokus gerückt wird.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier eine Darstellung von Weiblichkeit in all ihren Facetten vorliegt – selbstbewusst, herausfordernd, aber auch fragil und fast schon verletzlich. Die Kreise auf dem Kleid könnten als Symbole für Individualität, für eine Abgrenzung von der Masse oder gar für eine maskierte Identität interpretiert werden. Die direkte Blicke der Frau könnte eine Einladung zur Kommunikation sein, aber auch eine stille Warnung vor einer zu tiefen Annäherung. Die Malerei strahlt eine gewisse Spannung und Ambivalenz aus, die den Betrachter zum Nachdenken anregt.