A Wooded Hillside. Study Kilian Zoll (1818-1860)
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Kilian Zoll – A Wooded Hillside. Study
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Vegetation im Vordergrund ist dicht und ungestüm. Einzelne Büsche und Bäume werden durch expressive Pinselstriche herausgearbeitet, die ihre Textur und Vitalität betonen. Eine junge Kiefer ragt im rechten Bildrand empor, ihr dunkles Grün bildet einen Kontrast zu den helleren Tönen im Vordergrund. Die Farben sind gedämpft und wirken oft unvollständig, was dem Ganzen eine gewisse Rohheit verleiht.
Der untere Teil des Bildes ist von dunklen, erdigen Farbtönen gehalten, die eine Art Erdwall oder Hügel andeuten. Die Malweise hier ist besonders löst sich fast in flächige Farbaufträge auf.
Es entsteht der Eindruck eines flüchtigen, atmosphärischen Moments. Die Malerei wirkt wie eine Studie, eine Momentaufnahme der Natur, die nicht dem Anspruch einer vollständigen Darstellung gerecht werden muss. Die Betonung liegt auf dem Gefühl, auf der Stimmung der Szene. Es könnte eine Stimmung der Melancholie oder der Kontemplation vermittelt werden, aber auch ein Gefühl der Ehrfurcht vor der ungebändigten Natur. Der fehlende menschliche Bezugspunkt verstärkt dieses Gefühl der Isolation und des Eingebettet-Seins in eine unberührte Landschaft. Die Bewegung in den Wolken und der expressive Pinselstrich suggerieren eine ständige Veränderung und Lebendigkeit, die der Landschaft innewohnt.