Mountainous Landscape with Clouds Joshua Cristall (1767-1847)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joshua Cristall – Mountainous Landscape with Clouds
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein großer Teil der Leinwand wird von einer dicken Wolkenschicht eingenommen, die sich wie ein Meer über die Landschaft ergießt. Durch diese Wolken hindurch scheinen ferne Berggipfel zu schimmern, deren Umrisse in einem blassen Licht erkennbar sind. Ein zarter Hauch von Rosa und Gelb am oberen Bildrand deutet auf eine beginnende Dämmerung oder einen Sonnenaufgang hin, der jedoch durch die Wolken verhüllt wird.
Die Farbgebung ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Brauntönen, Grautönen und Weiß. Diese reduzierte Palette verstärkt den Eindruck von Stille und Weite. Die Malweise wirkt spontan und skizzenhaft; es scheint, als sei die Landschaft schnell erfasst, um einen flüchtigen Moment einzufangen.
Es liegt eine gewisse Melancholie in der Darstellung. Der Blick wird nicht auf ein strahlendes Panorama gelenkt, sondern auf eine verschwommene, von Nebel durchzogene Szenerie. Die Wolken könnten als Symbol für Hindernisse oder Unklarheiten interpretiert werden, die das Sehen und Verstehen erschweren. Gleichzeitig vermittelt die Darstellung aber auch einen Eindruck von Ehrfurcht vor der Natur und ihrer unendlichen Weite. Der Betrachter wird in eine Atmosphäre der Kontemplation versetzt, aufgefordert, über die Vergänglichkeit des Lebens und die Macht der Elemente nachzudenken. Die Distanz zur Landschaft, erzeugt durch die Wolkendecke, lässt Raum für eigene Projektionen und Interpretationen.