Tanghla. Song Shambhala Roerich N.K. (Part 6)
Roerich N.K. – Tanghla. Song Shambhala
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Ort: The State Museum of Oriental Art, Moscow (Государственный музей искусства народов Востока).
Vor uns liegt ein Gemälde von Nicholas Roerich, das in der späten Schaffensperiode des Künstlers entstanden ist. Das Werk ist Teil einer Gemäldesammlung, die dem Himalaya gewidmet ist. Roerich beobachtete diese Gebirgslandschaften persönlich während einer Expedition in den Osten. Die dargestellten Berge bestechen das Auge. Auffallend ist die Vielfalt der von Nicholas Roerich verwendeten Farben. Alle Farben sind leicht gedämpft, aber dennoch leuchtend und gesättigt und vermitteln die innere Welt der Künstlerin.
Beschreibung des Gemäldes "Lied von Shambhala" von Nikolai Roerich
Vor uns liegt ein Gemälde von Nicholas Roerich, das in der späten Schaffensperiode des Künstlers entstanden ist. Das Werk ist Teil einer Gemäldesammlung, die dem Himalaya gewidmet ist. Roerich beobachtete diese Gebirgslandschaften persönlich während einer Expedition in den Osten.
Die dargestellten Berge bestechen das Auge. Auffallend ist die Vielfalt der von Nicholas Roerich verwendeten Farben. Alle Farben sind leicht gedämpft, aber dennoch leuchtend und gesättigt und vermitteln die innere Welt der Künstlerin. Diese Farbenpracht ist genau das Lied, das in der Seele des Künstlers spielte, als er diese Berge mit seinen eigenen Augen sah.
Im Vordergrund ist der Berghang abgebildet. Es ist bereits dunkel und die Sonne scheint nicht mehr auf diesen Teil der Bergkette. Die Berge sind abwechselnd ockerfarben und blauschwarz dargestellt. Durch die ständige Brechung der Linien hat man den Eindruck, dass sich die Berge ineinander schneiden. Sie scheinen zu verschmelzen und bizarre Formen anzunehmen.
Und dann ist da noch der Nebel. Sie bedeckt die bescheidene Ebene, die sich deutlich von der Struktur der felsigen Berge abhebt. Der Künstler schenkt diesem Tal wenig Aufmerksamkeit. Das Wichtigste sind die schneeweißen Berge, die vor uns liegen. Wie Schneeriesen wachsen sie in die Tiefe des Bildes. Und rundherum ein purpurroter Sonnenuntergang, der die gefährlichen und doch so majestätischen Klippen einrahmt.
Auf dem Berg, der uns am nächsten ist, ist eine menschliche Figur gezeichnet. Es ist ein Mann oder ein junger Bursche. Er trägt die traditionelle rote Kleidung und einen Hut. Er sitzt einsam auf dem Gipfel eines niedrigen Berges und singt. Es war offensichtlich sehr schwierig für ihn, so hoch auf den Berg zu steigen. Aber er beschwert sich nicht. Sein ganzes Leben ist diesen Bergen gewidmet. Aber er dient nicht den Göttern, er hat seine Seele der Suche nach der Wahrheit gewidmet. Sein Blick ist auf den Horizont weit oben gerichtet. Er preist die Schönheit von Shambhala. Wie Roerich will er das Geheimnis des verlorenen Staates ergründen.
Roerich und seine Familie verbrachten viele Jahre in den Bergen von Indien, China, Tibet und der Mongolei. Und er ließ keine Gelegenheit aus, ein Bild zu malen, das die Schönheit dieser Gebirgszüge feiert.
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Diese Berge, dargestellt in kühleren, bläulich-grauen Tönen, ragen imposant auf und bilden einen deutlichen Kontrast zum warmen, leuchtenden Himmel. Der Himmel selbst ist ein Farbenspiel aus Violett, Rosa und Rot, das eine Aura von Mystik und Transzendenz verleiht. Die Farbgebung wirkt nicht naturalistisch, sondern eher emotional und symbolisch.
Zwischen den Bergen erstreckt sich ein stiller See, dessen Oberfläche in einem tiefen Blauton dargestellt ist. Ein schmaler, weißer Streifen entlang der Uferlinie deutet auf eine Küstenlinie hin, die sich sanft in das Wasser ergießt.
Die Komposition wirkt sorgfältig ausgewogen. Die zentrale Figur lenkt das Auge in die Tiefe der Landschaft, während die Berge und der Himmel eine beeindruckende Kulisse bilden. Die Abwesenheit von menschlichen Aktivitäten oder jeglicher Zivilisation unterstreicht die Isolation und die spirituelle Qualität des Ortes.
Man könnte interpretieren, dass die Darstellung eine Suche nach innerer Ruhe und Erleuchtung darstellt. Die einsame Figur, die in die Ferne blickt, symbolisiert möglicherweise den menschlichen Wunsch, über die Grenzen der eigenen Existenz hinauszublicken und nach etwas Höherem zu streben. Der leuchtende Himmel und die majestätischen Berge könnten als Metapher für das Göttliche oder das Unendliche dienen. Die Farbgebung trägt dazu bei, eine Atmosphäre von Frieden und Kontemplation zu erzeugen, und lädt den Betrachter ein, in die Stille der Landschaft einzutauchen.
Die Reduktion der Formen auf geometrische Elemente und die Verwendung von flächigen, wenig modellierten Farben verleihen dem Werk eine gewisse Abstraktion und einen zeitlosen Charakter.