Gustaf Funck (1670-1736) Johan David Swartz
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Johan David Swartz – Gustaf Funck (1670-1736)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Das dunkle, wallende Haar, das bis zu den Schultern reicht, rahmt das Gesicht und verleiht dem Porträtierten ein würdevolles Aussehen. Es fällt in weichen Wellen und unterstreicht die üppige Erscheinung. Die Haltung ist aufrecht, der Arm ist locker angewinkelt, was eine gewisse Gelassenheit suggeriert.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten und besteht aus einem dunklen, fast schwarzen Ton, der die Figur hervorhebt und den Fokus auf sie lenkt. Es fehlen jegliche dekorative Elemente oder Landschaftsdetails, was dem Porträt einen formalen Charakter verleiht.
Die Farbwahl ist zurückhaltend und basiert auf gedämpften Tönen. Das Grau des Wamses wird durch das Rosa der Jacke und die goldenen Stickereien akzentuiert. Die Weißanteile im Kragen und Halstuch sorgen für Kontrast und lenken den Blick auf das Gesicht.
Die Malweise ist typisch für Porträts des 18. Jahrhunderts, mit einer gewissen Detailgenauigkeit in der Darstellung der Textilien und des Gesichts. Es scheint eine Tendenz zur idealisierten Abbildung vorzuliegen, wobei die Unvollkommenheiten des Alters kaschiert werden.
Subtextuell könnte das Gemälde den gesellschaftlichen Status und die wirtschaftliche Macht des Porträtierten verdeutlichen. Die luxuriöse Kleidung und die sorgfältige Darstellung sind Indikatoren für einen wohlhabenden Hintergrund. Der direkte Blick und die aufrechte Haltung suggerieren Selbstbewusstsein und Autorität. Es ist wahrscheinlich, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt, die dazu diente, den gesellschaftlichen Rang des Dargestellten zu dokumentieren und zu festigen. Die schlichte Darstellung des Hintergrunds könnte auch als Zeichen von Zurückhaltung und Bescheidenheit interpretiert werden, was in bestimmten sozialen Kreisen hoch angesehen war.