Spåscen Nicolas Régnier (1591-1667)
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Nicolas Régnier – Spåscen
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die schlafende Frau sitzt an einem kleinen Tisch, der mit Spielkarten und einem silbernen Becher bedeckt ist. Sie trägt ein goldenes Gewand mit dunklen Bordüren, das ihre Gestalt umhüllt. Ihr Kopf neigt sich leicht zur Seite, die Augen sind geschlossen und ihr Gesicht wirkt friedlich, fast entrückt. Die Haltung deutet auf eine tiefe Erschöpfung oder vielleicht auch auf einen bewusst herbeigeführten Zustand der Ruhe hin.
Der Tisch selbst ist ein zentrales Element der Komposition. Die verstreuten Spielkarten deuten auf ein kürzlich beendetes Spiel hin, möglicherweise verbunden mit Glück, Verlust oder einer Form des Risikos. Der silberne Becher könnte für Wohlstand oder eine besondere Gelegenheit stehen.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Atmosphäre. Ein starkes Licht fällt von oben auf die beiden Frauen und den Tisch, wodurch diese Elemente hervorgehoben werden, während der Rest des Bildes in Dunkelheit getaucht ist. Dieser Kontrast verstärkt das Gefühl der Intimität und Geheimhaltung.
Subtextuell könnte es sich um eine Darstellung von Freundschaft, Vertrauen und vielleicht auch einer leichten Neckerei handeln. Die schlafende Frau scheint unachtsam oder verletzlich, während die andere ihre Ruhe bewahrt und ein heimliches Vergnügen an der Situation zu haben scheint. Es liegt eine unterschwellige Spannung in der Luft, die durch den Kontrast zwischen dem wachen und dem schlafenden Zustand sowie durch die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke verstärkt wird. Die Szene könnte auch als Allegorie für das Leben und den Schlaf interpretiert werden, wobei die Spielkarten für die Vergänglichkeit des Glücks stehen könnten. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine melancholische Stimmung, die zum Nachdenken anregt.