Descent from the cross Nicolas Poussin (1594-1665)
Nicolas Poussin – Descent from the cross
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Maler: Nicolas Poussin
Ort: Hermitage, St. Petersburg (Эрмитаж).
Nicolas Poussin war ein Vertreter des französischen Klassizismus des 17. Jahrhunderts. Von klein auf liebte er es, zu zeichnen. Seine Vorliebe für biblische Themen hat er von dem örtlichen Maler Varennes, der mehrere Gemälde für den Altar der örtlichen Kirche gemalt hat. Dies spielte für den jungen Künstler eine nicht unwesentliche Rolle bei der Wahl seiner Richtung. In seinen Werken kann man sehen, dass der Geist im Mittelpunkt steht, er denkt über jedes Detail nach, arbeitet hart an jeder Linie.
Beschreibung des Gemäldes Der Abstieg vom Kreuz von Nicolas Poussin
Nicolas Poussin war ein Vertreter des französischen Klassizismus des 17. Jahrhunderts. Von klein auf liebte er es, zu zeichnen. Seine Vorliebe für biblische Themen hat er von dem örtlichen Maler Varennes, der mehrere Gemälde für den Altar der örtlichen Kirche gemalt hat. Dies spielte für den jungen Künstler eine nicht unwesentliche Rolle bei der Wahl seiner Richtung.
In seinen Werken kann man sehen, dass der Geist im Mittelpunkt steht, er denkt über jedes Detail nach, arbeitet hart an jeder Linie. Es scheint, als habe der Künstler das Thema in sich aufgesogen, als habe er es von Anfang bis Ende studiert. Er stellt all seine Gefühle und Emotionen auf der Leinwand dar und zwingt die Menschen, sich in das Geschehen einzufühlen.
Poussin vermittelt in seinem Gemälde Der Abstieg vom Kreuz in der Eremitage ein Gefühl der Trauer, eine große Traurigkeit, die das Gesicht Marias durchdringt. Es ist, als ob die Frauen selbst die Qualen des einen sündlosen Mannes erleben, der für jeden von uns gelitten hat. Der Künstler hat die Alterung ihres Gesichts, die Müdigkeit ihres Leidens und ihr zerbrechliches Herz hervorgehoben. Sie hat ihre Hände zum Flehen gefaltet.
Die Kleidung der Frauen verschmilzt mit dem allgemeinen Hintergrund des Gemäldes. Der Künstler hat eine dunkelrote Farbe gewählt, um den allgemeinen Hintergrund der Leinwand zu bestimmen. Die Landschaft zeigt die Dramatik der Situation. Der Himmel verblüfft mit seiner Düsternis, als wolle er sagen, dass die Rache für die Taten nicht mehr lange auf sich warten lässt. Der Himmel, der in einer beispiellosen roten Morgendämmerung erstrahlt, fügt sich in die gesamte Komposition ein und verstärkt das Gefühl, das alle Gesichter in dieser Episode umgibt. Einen starken Kontrast zum Scharlach und Dunkelblau bildet die helle, fast weiße Kleidung Jesu Christi, das weiße Tuch am Kreuz.
Der Körper unseres Herrn verschmilzt mit dem Schatten der beiden unschuldigen Babys, den Engeln, die mit den Frauen trauern und sich in tiefer Trauer um die Füße Jesu scharen. Dieses Bild zeigt den Gegensatz von Gut und Böse, die Dramatik der Episode und die Vergeltung, die auf die Ereignisse folgt.
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Ein markantes Element der Komposition ist das hölzerne Gerüst mit der Leiter, das die Szene wie ein Bühnenbild rahmet. Das weiße Tuch, das an der Leiter befestigt ist, wirkt wie ein Vorhang, der die Szene von der umgebenden Welt abgrenzt, und verstärkt gleichzeitig die Atmosphäre der Isolation und des Leids.
Im Vordergrund, am Fuße des Gerüsts, befinden sich zwei nackte, putzige Gestalten. Sie scheinen unbeteiligt an dem Geschehen zu sein, ihre Darstellung verleiht der Szene einen surrealen, fast kindlichen Charakter. Diese Figuren könnten als Allegorien der Unschuld oder der Hoffnung interpretiert werden, die inmitten des Leids Bestand haben.
Der Hintergrund ist in dunkle, bedrohliche Wolken gehüllt, die die Tragik der Szene noch verstärken. Der fehlende Horizont verstärkt den Eindruck der Enge und des Gefangenseins. Die sparsame Verwendung von Licht lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur, den Abgestiegenen, und betont seine Verletzlichkeit.
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Rot-, Blau- und Brauntönen, die die emotionale Tiefe der Szene unterstützen. Der Kontrast zwischen dem blassen Körper und den dunklen Hintergründen verstärkt den dramatischen Effekt.
Diese Darstellung evoziert eine tiefe Reflexion über Verlust, Trauer und die menschliche Kondition. Die Darstellung der Emotionen ist von unmittelbarer Intensität und berührt den Betrachter auf einer tiefen, persönlichen Ebene. Die subtile Einbeziehung der putzigen Gestalten im Vordergrund fügt der Szene eine zusätzliche Dimension hinzu, die sowohl rätselhaft als auch berührend ist.