Lucretia * Elisabetta Sirani
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Elisabetta Sirani (After) – Lucretia
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau selbst ist nackt, wobei ein weißes Tuch lediglich Teile ihres Körpers bedeckt. Ihr Blick ist ernst und gerichtet, fast melancholisch. Sie scheint in Gedanken versunken, ihre Augen blicken nach oben und leicht zur Seite. Ein zarter Haarschmuck und kleine Ohrringe deuten auf einen gewissen sozialen Status hin, stehen aber im Kontrast zum ungeschützten Zustand ihres Körpers. Ein Ring an ihrem Finger verstärkt diesen Eindruck von sozialer Position, der jedoch durch die Situation untergraben wird.
Die Farbwahl ist warm gehalten. Die Hauttöne wirken hell und weich, während der Stoff eine goldgelbe Farbe aufweist. Der dunkle Hintergrund verstärkt die Wirkung der hellen Figuren und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Frau.
Die Darstellung ruft eine Atmosphäre von Anspannung und stiller Verzweiflung hervor. Der Körper der Frau wird nicht objektiviert, sondern scheint Ausdruck eines inneren Leids zu sein. Die Anwesenheit der Früchte, die neben ihr liegen, könnte symbolisch für Fruchtbarkeit oder vielleicht auch für Verlust stehen. Die Position der Hände, eine um das Tuch geschlungen, die andere auf dem Oberschenkel liegend, vermittelt eine Haltung der Resignation und des Wartens. Es liegt ein Subtext von Scham und Trauer vor, der die Betrachtenden dazu auffordert, über die Ursachen des Zustands der Frau zu spekulieren. Die Gesamtwirkung ist eine von Tragik und stiller Würde.