While the Wig is Being Powdered Pehr Nordquist (1771-1805)
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Pehr Nordquist – While the Wig is Being Powdered
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Um ihn herum versammeln sich drei weitere Personen. Links steht eine ältere Gestalt, die mit erhobenem Finger auf eine Tafel zeigt, die an der Wand angebracht ist. Es scheint, als ob er Anweisungen gibt oder etwas erklärt. Direkt neben ihm steht ein weiterer Mann, der ebenfalls auf die Tafel zeigt. Seine Körperhaltung wirkt angespannt und er scheint in die Szene involviert zu sein.
Der Friseur selbst, rechts im Bild, ist in fieberhafter Arbeit begriffen. Seine Pose ist dynamisch, er konzentriert sich voll und ganz auf seine Aufgabe. Ein Tisch mit verschiedenen Utensilien – Flaschen, Gläser, Stofftüchern – deutet auf die professionelle Ausstattung des Salons hin.
Die Farbgebung ist gedämpft, fast monochrom, mit einem Schwerpunkt auf Brauntönen und Grau. Die Puderwolke erzeugt einen hellen Kontrast, der die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den Mann und die Prozedur lenkt. Die grobe Malweise und die unvollkommenen Details lassen den Eindruck einer schnellen Skizze oder einer Momentaufnahme entstehen, was dem Ganzen eine gewisse Spontaneität verleiht.
Die Darstellung deutet auf die gesellschaftlichen Konventionen des 18. Jahrhunderts hin, in denen die Frisur eine bedeutende Rolle spielte. Die Puderwolke symbolisiert die künstliche Natur der Mode und den Aufwand, der für die Inszenierung des äußeren Erscheinungsbildes betrieben wurde. Die Anwesenheit der beiden anderen Männer lässt vermuten, dass es sich um eine soziale Angelegenheit handelt, bei der nicht nur die Haare, sondern auch das Ansehen und die gesellschaftliche Stellung des Mannes im Mittelpunkt stehen. Man könnte hier auch eine satirische Note erkennen: die übertriebene Inszenierung und der Fokus auf das Äußere könnten als Kritik an der Oberflächlichkeit der Gesellschaft interpretiert werden.