Self-Portrait William Keeble (1715-1774)
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William Keeble – Self-Portrait
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Braun- und Grautönen. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was die Figur hervorhebt und ihm eine gewisse Monumentalität verleiht. Das Licht fällt sanft auf das Gesicht, betont die Konturen und lässt die Haut einen gesunden Glanz entwickeln.
Die Körperhaltung des Mannes deutet auf Selbstbewusstsein hin; er wirkt präsent und kontrolliert. Die leicht drehbare Position suggeriert eine informelle Haltung, vermeidet jedoch jegliche Lässigkeit. Es entsteht der Eindruck einer Person, die sich ihrer Bedeutung bewusst ist und diese auch zeigen möchte.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der seinen Platz in der Gesellschaft definieren will. Die luxuriöse Kleidung und die sorgfältige Inszenierung sind Ausdruck von Wohlstand und sozialem Rang. Der direkte Blick kann als Zeichen von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit interpretiert werden, birgt aber auch eine gewisse Herausforderung an den Betrachter. Es ist ein Bild, das sowohl Selbstinszenierung als auch eine Form der persönlichen Offenbarung vereint. Die Präzision in der Ausführung lässt auf einen Künstler schließen, der sich seiner Handwerkskunst bewusst ist und diese auch zur Darstellung seines eigenen Selbstverständnisses nutzt.