The altar polyptych Coronation of the Virgin (Valle Romita Polyptych) – St. Jerome and St. Francis of Assisi Gentile da Fabriano (c.1370-1427)
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Auf der rechten Seite steht ein Mann in einem einfachen, braunen Habit. Er ist barfüßig und seine Hände sind in einer Gebetshaltung gefaltet. Sein Gesicht ist von einem milden, nach innen gewandten Ausdruck geprägt. Er wirkt kontemplativ und inbrünstig.
Beide Figuren sind vor einem goldenen Hintergrund dargestellt, der von einer Art architektonischem Rahmen umgeben ist. Vor dem Hintergrund, am unteren Bildrand, erstreckt sich eine Darstellung von üppigem Grünwerk, das mit kleinen, bunten Blumen durchsetzt ist. Die Komposition ist symmetrisch aufgebaut, wobei die beiden Figuren sich spiegelbildlich gegenüberstehen.
Die Darstellung deutet auf eine mögliche Verbindung zwischen weltlichem und religiösem Leben hin. Der Mann in der prunkvollen Robe könnte ein Mäzen, ein Patron oder ein hoher Kirchenbeamter sein, während der Mann im Habit einen Heiligen, wahrscheinlich Franziskus von Assisi, repräsentiert. Das kleine Modell des Gebäudes könnte auf die Förderung des religiösen Lebens oder den Bau einer Kirche hindeuten, was eine Verbindung zwischen weltlichem Reichtum und religiöser Hingabe illustriert. Die Gebetsstellung des Franziskus unterstreicht die spirituelle Dimension und den Kontrast zum materialistischen Besitz des Mannes in der Robe.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Zeit, mit kräftigen Rot- und Goldtönen, die die Bedeutung der dargestellten Personen und Ereignisse hervorheben. Insgesamt wirkt das Werk wie eine feierliche Huldigung einer spirituellen Beziehung oder einer Schutzherrschaft.