The Carnation House, Kew Eric Ravilious (1903-1942)
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Eric Ravilious – The Carnation House, Kew
Ort: British Council Collection, London.
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Vor der Hintergrundwand, die sich in der Tiefe des Raumes befindet, ist eine Tür angedeutet, die weitere Räume oder Gänge impliziert. Diese Tür verstärkt den Eindruck von Durchgang und Weite, obwohl der Raum selbst durch das Gewächshausgerüst begrenzt ist.
Im Vordergrund steht eine verzinkte Gießkanne, die mit einem Schlauch verbunden ist. Ihre Präsenz deutet auf die Pflege und Erhaltung der Pflanzen hin, die in den üppigen Beeten an den Seiten wachsen. Die Blumen, vermutlich Nelken, sind in einem intensiven Rotton gehalten und bilden einen starken Kontrast zum überwiegend blassen Farbschema des Gewächshauses. Die dicht gerankten Blüten bilden eine fast unübersichtliche Masse, die sowohl Schönheit als auch eine gewisse Erdrückung suggeriert.
Die Komposition ist auf eine strenge Ordnung und Symmetrie ausgelegt. Die vertikalen Linien der Träger werden durch die horizontalen Linien der Beete und des Bodens verstärkt. Diese Ordnung wird jedoch durch die organische, ungebundene Natur der Pflanzen unterbrochen, wodurch eine Spannung zwischen menschlicher Kontrolle und natürlichem Wachstum entsteht.
Es liegt der Eindruck vor, dass hier ein Ort der Beobachtung und des Nachdenkens dargestellt wird. Das Gewächshaus wirkt wie ein abgeschiedener Raum, in dem der Betrachter der Natur bei der Arbeit zusehen kann. Die Gießkanne symbolisiert die menschliche Interaktion mit der Natur, während die überwuchernden Beete eine Fülle und Lebendigkeit vermitteln, die über das bloße Funktionale hinausgeht. Der Raum scheint eine Art Mikrokosmos darzustellen, eine isolierte Welt, in der natürliche Prozesse beobachtet und studiert werden können.