Procession in Ascona Marianne von Werefkin (1860-1938)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Marianne von Werefkin – Procession in Ascona
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund ordnet sich eine Ansammlung von Häusern und einem markanten Kirchturm an. Die Gebäude sind in einer simplen, geometrischen Form gehalten und in kräftigen Farben wie Grün, Weiß und Blau gemalt. Der Kirchturm ragt besonders hervor, sein blauer Farbton und die aufgesetzte Kuppel machen ihn zu einem zentralen Blickpunkt der Komposition.
Eine Prozession – erkennbar an den gleichförmig gekleideten Figuren – zieht sich durch die Straßen. Die Personen scheinen in einer Art religiösen oder festlichen Zeremonie unterwegs zu sein. Ihre Kleidung ist überwiegend in dunklen Farben gehalten, was sie von den helleren Fassaden der Häuser abhebt.
Die Darstellung wirkt inszeniert und nicht naturalistisch. Die Farben sind intensiv und ungemischt, die Formen vereinfacht und abstrahiert. Dies deutet auf einen expressiven Stil hin, der weniger auf eine realistische Wiedergabe als auf die Vermittlung von Gefühlen und Stimmungen abzielt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung von Gemeinschaft und Tradition handelt. Die Prozession symbolisiert möglicherweise den Zusammenhalt der Dorfbewohner und ihre Verbundenheit mit ihrer religiösen oder kulturellen Identität. Die imposante Bergkulisse im Hintergrund verstärkt den Eindruck von Stabilität und Beständigkeit. Gleichzeitig könnte die Vereinfachung der Formen und die Farbintensität eine gewisse Unruhe oder eine kritische Auseinandersetzung mit der traditionellen Ordnung andeuten. Die Abwesenheit von individuellen Gesichtszügen bei den Personen in der Prozession verstärkt den Eindruck einer kollektiven Einheit, die sich von der Außenwelt abgrenzt.