Young Girl Chasing Fleas Jean-Baptiste Lebel
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Jean-Baptiste Lebel – Young Girl Chasing Fleas
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau ist in ein rotes Kleid mit Puffärmeln gehüllt, überzogen von einer hellen, braunen Robe. Ihr Kopf ist mit einem weißen Turban oder Haarschmuck bedeckt, der mit Rüschen verziert ist. Ihre Pose ist das auffälligste Element der Komposition. Sie scheint, während sie ihr Kleid an der Brust bearbeitet, fieberhaft nach etwas zu suchen oder zu vertreiben. Ihre Gesichtsausdruck ist von Konzentration und leichter Verlegenheit geprägt.
Die Bildsprache des Werkes ist vielschichtig. Die Beschäftigung mit der vermeintlich geringfügigen Angelegenheit von Flöhen könnte als Allegorie für das Aufdecken von verborgenem Unbehagen oder den Kampf mit unsichtbaren Problemen interpretiert werden. Die Intimität der Szene, die die Frau in einem privaten Moment zeigt, deutet auf eine gewisse Verletzlichkeit hin. Gleichzeitig erzeugt die Pose und die leicht übertriebene Darstellung einen Hauch von Komik und Ironie. Die Künstlerin scheint die Konventionen der höfischen Malerei zu unterlaufen, indem sie eine vermeintlich edle Figur in eine banale, fast obszöne Situation versetzt.
Die Wahl der Farben, insbesondere das dominierende Rot des Kleides, verstärkt die Dramatik der Szene und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Handlung der Frau. Die lockere, pastose Malweise verleiht dem Werk eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit. Insgesamt lässt sich hier eine subtile Kritik an gesellschaftlichen Konventionen und ein Interesse an der Darstellung des menschlichen Zustands in all seinen Facetten erkennen. Der leicht unvollendete Eindruck trägt zur Authentizität und zum Charme der Darstellung bei.