The Good Samaritan Francis Hayman (1708-1776)
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Francis Hayman – The Good Samaritan
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Über ihm beugt sich eine weitere Gestalt vor, ein Mann in schlichten Kleidern und einem roten Kopftuch. Seine Hand ruht sanft auf dem Kopf des Verletzten, während er ihn zu betrachten scheint. Die Mimik des Mannes ist schwer zu deuten; es könnte Mitgefühl sein, aber auch Besorgnis oder gar eine Art prüfende Beurteilung. Er trägt einen Umhang in erdigen Tönen und wirkt im Kontrast zum blauen Stoff des Verletzten fast unscheinbar.
Links von den beiden Figuren steht ein Esel, der mit einem Korb beladen ist. Die Anwesenheit des Esels deutet auf eine Reise oder eine längere Wanderung hin, was die Situation noch weiter in ihren Kontext stellt. Er wirkt ruhig und beobachtend, fast als wäre er Zeuge einer wichtigen Begegnung.
Im Hintergrund erkennen wir weitere Personen, die sich im Abstand befinden. Sie scheinen die Szene zu beobachten, ohne jedoch aktiv einzugreifen. Ihre Distanz verstärkt das Gefühl der Isolation des Verletzten und die Bedeutung der Handlung des Mannes, der ihm hilft. Die Landschaft selbst ist dicht bewachsen mit Bäumen und Büschen, was eine gewisse Abgeschiedenheit suggeriert.
Die Farbgebung ist von warmen Tönen dominiert, wobei Braun- und Grüntöne vorherrschen. Der blaue Umhang des Verletzten sticht hervor und lenkt den Blick auf ihn. Das Licht fällt dramatisch auf die Figuren, wodurch ihre Konturen betont werden und eine Atmosphäre der Intensität entsteht.
Subtextuell könnte das Bild von Nächstenliebe und Mitgefühl handeln. Die Hilfsbereitschaft des Mannes gegenüber dem Verletzten steht im krassen Gegensatz zur Gleichgültigkeit der Personen im Hintergrund. Es wird eine Frage nach Verantwortung und moralischer Verpflichtung aufgeworfen: Wer ist bereit, sich um den Schwachen zu kümmern? Die Szene könnte auch als Allegorie für die Überwindung sozialer oder religiöser Barrieren interpretiert werden, da der Helfer möglicherweise aus einer anderen Gemeinschaft stammt als der Verletzte. Der Esel symbolisiert vielleicht Geduld und Ausdauer auf dem Weg des Lebens. Insgesamt vermittelt das Bild eine Botschaft von Menschlichkeit und der Notwendigkeit, in schwierigen Zeiten füreinander einzustehen.