Sofia Gyllenstierna of Ulaborg (1682-1722), friherrinna, g.m. friherre Adolf Herman Wrangel of Lindeberg Georg Desmarees (1697-1776)
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Georg Desmarees – Sofia Gyllenstierna of Ulaborg (1682-1722), friherrinna, g.m. friherre Adolf Herman Wrangel of Lindeberg
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau blickt direkt in die Kamera, was einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Würde vermittelt. Ihr Gesicht ist sorgfältig ausgearbeitet, mit einer betont feinen Nase und einem leicht melancholischen Ausdruck. Die Augen wirken aufmerksam, aber auch etwas distanziert. Die Haut ist hell und weist eine gewisse Transparenz auf, was typisch für die damalige Porträtmalerei ist und auf einen Wunsch nach Eleganz und Adel hinweist.
Das Haar ist zu einer kunstvollen Frisur hochgesteckt, welche zu der Mode dieser Zeit passt. Es ist mit grauen Strähnen durchzogen, was auf ein fortgeschrittenes Alter hindeutet, jedoch auch eine gewisse Reife und Lebenserfahrung suggeriert.
Die Kleidung unterstreicht den gesellschaftlichen Status der dargestellten Frau. Ein offenes Jackett in einem warmen Rotton fällt über eine grüne Bluse mit aufwendiger, floraler Stickerei. Die Stickerei selbst deutet auf Wohlstand und guten Geschmack hin. Die offene Halslinie ermöglicht einen Blick auf ein helles, weißes Unterkleid, das die zarte Haut betont.
Der dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf die Person und ihre Kleidung. Er erzeugt eine gewisse Intimität, lässt aber auch eine gewisse Distanz zwischen dem Betrachter und dem Motiv entstehen.
Neben dem offensichtlichen Ziel, das Aussehen der Frau festzuhalten, scheint das Porträt auch darauf abzuzielen, ihren gesellschaftlichen Status und ihre Persönlichkeit zu vermitteln. Die zurückhaltende, würdevolle Haltung, die feine Kleidung und der durchdachte Blick lassen auf eine Frau schließen, die in ihrem Stand fest verwurzelt ist und über ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung verfügt. Es könnte auch ein subtiler Hinweis auf die Herausforderungen und Pflichten sein, die mit einer Position in der Gesellschaft dieser Zeit verbunden waren. Die grauen Strähnen im Haar könnten als Hinweis auf die Vergänglichkeit und das Erleben von Leben interpretiert werden, was dem Porträt eine zusätzliche Tiefe verleiht.