Malevitj Selfportrait 1933, State Russian Museum, St. Peters Kazimir Malevich (1879-1935)
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Kazimir Malevich – Malevitj Selfportrait 1933, State Russian Museum, St. Peters
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
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Die Kleidung des Mannes ist auffallend und trägt maßgeblich zur Wirkung des Bildes bei. Er trägt eine rote Mütze, die an historische Kopfbedeckungen erinnert, sowie eine Robe in kräftigen Farben: Rot, Grün und Schwarz. Die geometrischen Formen der Robe, insbesondere die deutlichen Kontraste zwischen den Farbflecken, verleihen dem Bild eine gewisse Strenge und Struktur. Ein weißes Kragenelement bildet eine neutrale Zone und lenkt den Blick zurück zum Gesicht.
Die Position der Hände ist bemerkenswert. Eine Hand ist an die Brust gelegt, in einer Geste, die an eine feierliche Handlung oder einen Schwur erinnert. Die andere Hand ist geöffnet und scheint etwas anzubieten oder zu präsentieren. Diese Gestik verleiht dem Porträt eine zusätzliche Bedeutungsebene, die über die bloße Darstellung einer Person hinausgeht.
Der Hintergrund ist schlicht und einfarbig gehalten, was die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Figur lenkt. Die Farbwahl – ein warmer, leicht gelbiger Ton – verstärkt den Eindruck von Würde und Seriosität.
Das Werk deutet auf eine Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und dem eigenen künstlerischen Erbe hin. Die historische Kleidung könnte als Verweis auf die lange Tradition der Porträtmalerei gelesen werden, während die geometrische Gestaltung der Robe an die Prinzipien der abstrakten Kunst erinnert. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, zwischen Individualität und Repräsentation. Die Geste der angehobenen Hand könnte als Ausdruck von Selbstbehauptung und künstlerischer Integrität verstanden werden. Das Porträt evoziert einen Eindruck von nachdenklicher Ernsthaftigkeit und lässt den Betrachter über die Bedeutung der künstlerischen Existenz nachdenken.