Louise-Elisabeth Vigée-Lebrun, French, 1755-1842 – Portrait of Madame Du Barry Philadelphia Museum of Art
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Philadelphia Museum of Art – Louise-Elisabeth Vigée-Lebrun, French, 1755-1842 -- Portrait of Madame Du Barry
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Die Frau blickt dem Betrachter leicht über die Schulter hinweg an. Ihr Blick ist weder aufdringlich noch abweisend, sondern eher nachdenklich oder leicht melancholisch. Ein zartes Lächeln umspielt ihre Lippen, welches eine gewisse Anmut und Selbstsicherheit suggeriert.
Die Frisur ist typisch für die Zeit um das 18. Jahrhundert: ein üppiges, lockiges Arrangement, das vom Kopf abfällt und im Kontrast zum schlichten Hut steht. Der Hut selbst ist aus Stroh gefertigt und mit einem Band und einem üppigen, bläulich-grauen Federbusch verziert. Die Farbwahl des Hutes und des Federbusches harmoniert sehr gut mit den warmen Farbtönen der Kleidung.
Die Kleidung ist schlicht gehalten, jedoch durch die feine Spitze am Kragen und der Bluse aufgewertet. Die Farbtöne sind gedeckt und harmonisch, was den Eindruck von Eleganz und Wohlstand verstärkt. Die Stoffe wirken weich und fließend, was die zarte Erscheinung der Frau unterstreicht.
Der dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die dargestellte Person. Er trägt dazu bei, dass das Gesicht und die Kleidung besonders hervorgehoben werden.
Der subtile Einsatz von Licht und Schatten erzeugt eine gewisse Tiefe und Plastizität. Die Gesichtsform wird durch die Beleuchtung sanft modelliert, was der Darstellung eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Es scheint, als wolle die Künstlerin eine Frau zeigen, die sowohl Schönheit als auch Intelligenz ausstrahlt. Die Haltung und der Blick lassen auf eine gewisse innere Stärke schließen. Die Wahl der schlichten Kleidung, im Verhältnis zum üppigen Federbusch, könnte auf den Wunsch hindeuten, Bescheidenheit und Anstand zu betonen – möglicherweise eine bewusste Strategie, um in einer gesellschaftlichen Umbruchszeit einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Der subtile Ausdruck und die zurückhaltende Eleganz lassen auf eine Persönlichkeit schließen, die sich ihrer Stellung bewusst ist, aber nicht nach außen hin zur Schau stellt.