The Pool of Bethesda Simon François Ravenet (1706-1774)
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Simon François Ravenet – The Pool of Bethesda
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Ein weiterer Mann, zentral positioniert und von einer gewissen Haltung geprägt, steht inmitten der Menge. Seine offene Geste, sein Blickrichtung, deuten auf eine aktive Rolle hin – er scheint zu sprechen oder zu weisen. Um ihn herum drängen sich zahlreiche Figuren: Kranke, Lahme, Blinde, Mütter mit Kindern, und eine Vielzahl von Zuschauern unterschiedlichen Alters und Geschlechts. Die Gesichter sind voller Erwartung, Hoffnung, aber auch Verzweiflung und Ungläubigkeit.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut. Der Teich selbst bildet einen zentralen Punkt, ein Symbol für Reinigung und Heilung. Über dem Teich erhebt sich eine architektonische Struktur mit Säulen und einem darüber befindlichen Engel. Dieser Engel, dargestellt in fließenden Gewändern und einer Haltung des Segens, verleiht der Szene eine himmlische Dimension und unterstreicht die spirituelle Bedeutung des Geschehens.
Die Bäume an den Rändern des Bildes rahmen die Szene ein und verstärken den Eindruck eines abgeschiedenen Ortes, einer Art heiligen Hain. Die detaillierte Darstellung der Blätter und Äste zeugt von großer handwerklicher Meisterschaft.
Subtextuell scheint es um Themen wie Leiden, Heilung, Glauben und Wunder zu gehen. Der Kontrast zwischen dem körperlichen Leid der Kranken und der himmlischen Gegenwart des Engels verdeutlicht die Spannung zwischen irdischer Not und göttlicher Erlösung. Die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen – von Hoffnung bis Ungläubigkeit – spiegeln die menschliche Auseinandersetzung mit Glauben und Wunder wider. Die Darstellung der Figuren, insbesondere die des gelähmten Mannes, vermittelt ein Gefühl von Verletzlichkeit und Abhängigkeit, während die zentrale Figur eine Botschaft der Stärke und des Mitgefühls verkörpert. Insgesamt erzeugt das Werk einen Eindruck von tiefer Religiosität und spiritueller Transformation.